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24.11.2017
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Die Lage der Liga nach dem ersten Viertel

„Fast“ nichts Neues gibt es im Verglich zum letzten Jahr in der Tabelle der der DEL2 vor der Deutschland-Cup Pause. Wie auch im letzten Jahr sind die Steelers Tabellenführer, gefolgt von einem Team aus Hessen. War es im letzten Jahr noch der damals amtierende Meister aus Kassel, so ist es in diesem Jahr erneut der Meister, nämlich Frankfurt.

In der Vorsaison bestritten die Ellentaler lediglich 14 Spiele vor der Pause, in denen man 12-mal einen „Dreier“ einfuhr und zweimal verlor, einmal davon nach Verlängerung. Satte 37 Punkte konnte man damals nachweisen und somit vier mehr als der erste Verfolger aus Kassel. In diesem Jahr sind bereits 17 Matches ausgetragen worden, in denen man 10-mal die volle Punktzahl holte, dreimal nach Verlängerung oder Penaltyschießen gewann, zweimal mit einem Punkt leben musste und zweimal ganz mit leeren Händen dastand. 38 Punkte stehen auf der Habenseite, vier mehr als der Zweite, die Löwen Frankfurt, die jedoch ein Spiel weniger absolvierten.

Die EgeTrans Arena ist auch weiter die am schwersten einzunehmende Arena der Liga, denn wie bereits im Vorjahr, konnte kein Team vor der Pause in der „Festung Ellental“ gewinnen. Lediglich die Kassel Huskies konnten bei der Heimpremiere einen Zähler erhaschen. Im letzten Jahr gab es sieben glatte Siege.

Auswärts verhält es sich so, dass die Schwaben 12 Punkte in acht Spielen holten, letztes Jahr waren es 16 Zähler in sieben Partien.

65 Tore erzielten die Männer von Trainer Kevin Gaudet in 14 Spielen, jetzt sind es nach 17 insgesamt 63. Bei den Gegentoren sieht es so aus, dass letztes Jahr 26 kassiert worden sind, in dieser Saison 46. Generell kann man sagen, dass beinahe alle Teams mehr Gegentore schlucken mussten, als im Vorjahr. 742 Treffer konnten die Fans im ersten Viertel dieser Saison bejubeln, „nur“ 655 in der Vorsaison.

Für die bisher größte Überraschung dürften die Eispiraten Crimmitschau sorgen, die nach 16 Spielen mit 31 Punkten auf Platz 5 stehen. Im letzten Jahr wies man lediglich 15 Punkte nach und war Letzter. Der SC Riessersee spielt ein noch besseres erstes Viertel als im Vorjahr, damals war man auf Platz 4 mit 26 Punkten, heute ist es der 3.Platz mit 32! Dahinter reihen sich die Kassel Huskies mit 31 Zählern ein und somit einen weniger als in der Saison 2016/17 (zwei Spiele weniger). Wie auch im letzten Jahr spielen die Dresdner Eislöwen eine starke Runde und etablieren sich in den Top Six. Einen Schritt nach unten ging es für die Lausitzer Füchse, die derzeit auf Platz 12 stehen, im letzten Jahr zierten sie noch Platz 6 und damit einen direkten Playoff-Platz. Bad Nauheim, Ravensburg und Bayreuth befinden sich fast in derselben tabellarischen Situation wie vergangenes Jahr. Dies gilt auch für die Wölfe aus Freiburg, die sich mit dem Sieg am vergangenen Sonntag gegen Bietigheim nach oben arbeiteten. Nach oben gearbeitet haben sich auch unsere Nachbarn aus Heilbronn, die ein 6-Punkte-Wochenende feiern konnten. Für die Falken ist es eigentlich schade, dass jetzt Pause ist und der „Lauf“ unterbrochen wird. Am 26.11. gibt es dann das erste Derby im Ellental, auf das wir uns bereits freuen. Der Aufsteiger aus Bad Tölz ist derzeit das Schlusslicht mit 11 Punkten und somit haben die „Buam“ sieben weniger als der Vorgänger aus Bayreuth im letzten Jahr.

Insgesamt kann man sagen, dass die Liga stärker und ausgeglichener geworden ist als im Vorjahr. Zwar sind im oberen Drittel der Tabelle die „üblichen Verdächtigen“ anzutreffen, doch ist der Abstand um einige Punkte geschrumpft. Hatten die Steelers im Vorjahr noch 15 Punkte Vorsprung auf Platz 6, so sind es in diesem nur noch neun! Es bleibt und wird also noch spannend in der vielleicht bisher besten und stärksten DEL2 aller Zeiten!

Jetzt gilt es ein DEL2-freies Wochenende zu überleben um dann am 17.11. wieder live in den Stadien oder bei sprade.tv sein Tam zu unterstützen. Wer gar nicht auf Eishockey verzichten kann, der hat als „Methadon“ den Deutschland-Cup in Augsburg. Allen Teams und Fans ein ruhiges und erholsames freies Wochenende! Genießt es, denn bald steht Weihnachten vor der Tür und damit ein Eishockey-Marathon.

von Patrick Jonza

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