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Die Steelers lassen es in Bad Nauheim krachen und gewinnen mit 9:4!

Freitag, 22.12.2017, Rote Teufel Bad Nauheim - Bietigheim Steelers
4:9
Mit 5 Punkten Man of the Match - Tyler McNeely

Am heutigen Freitagabend kam es für die Steelers zum dritten Aufeinandertreffen mit einem Team aus Hessen – diesmal gegen den EC Bad Nauheim. Bis auf Norman Hauner und Justin Kelly, waren alle Spieler mit von der Partie. Im Tor begann im letzten Spiel vor Weihnachten Sinisa Martinovic.

Das Spiel vor den 2.125 Zuschauern begann nach Maß für den Tabellenführer. Bereits nach 32 Sekunden hakte Dusan Frosch gegen Shawn Weller und die Hauptschiedsrichter Tony Engelmann und Stefan Vogl sprachen die erste Strafe aus. Es dauerte nur sieben Sekunden ehe Goldhelm Matt McKnight vom Bully weg auf Marcus Sommerfeld spielte. Dieser täuschte einen seiner harten Schüsse an, passte jedoch auf Tyler McNeely und dieser hatte wenig Mühe den Puck im Kasten unterzubringen – 1:0 nach 40 Sekunden. Doch die Antwort der Nauheimer ließ nur 77 Sekunden auf sich warten, denn Noureddine Bettahar spielte quer auf Harry Lange, dieser zimmerte die Scheibe unhaltbar zum Ausgleich ins Kreuzeck. Beide Teams mit offenen Visier in den Anfangsminuten und der dritte Treffer folgte in der vierten Minute. Shawn Weller schickte Tyler McNeely, dieser passte von hinter dem Tor auf Benjamin Zientek, der per Direktschuss zur zweiten Führung des Abends traf. Erneut Jubel unter den ca. 50 mitgereisten Fans der Schwaben. Die Ellentaler nahmen daraufhin das Heft in die Hand und belagerten das Tor von Felix Bick. Dieser hatte in der fünften Minuten Glück, als ein Schuss von Marcus Sommerfeld nach überragender Vorarbeit von Andrew McPherson und Alex Preibisch knapp am Tor vorbeiging. Aus dem quasi Nichts dann der erneute Ausgleich. Jannik Woidtke schoss einfach mal in Richtung Tor, den eigentlich harmlosen Schuss fälschte James Livingston jedoch so ab, dass Silo Martinovic keine Möglichkeit hatte einzugreifen. Nach Videobeweis (hoher Stock wurde moniert) erhielt der Treffer die Anerkennung. Keine 10 Minuten gespielt und schon vier Tore – ein flotter Beginn in der Kurstadt. Der zweite Treffer gab den Hausherren ein wenig mehr Selbstvertrauen, doch die Steelers ließ das kalt, denn in der 14. Minute traf Matt McKnight auf Zuspiel von Freddy Cabana zum 3:2! Aus Sicht des Schreibers dieses Berichtes war es gut, dass beide Teams ein wenig vom Gas gingen. Die letzte große Möglichkeit des ersten Abschnitts vergab in den Schlusssekunden René Schoofs, der den Puck knapp neben das Tor setzte. Mit der nicht unverdienten Führung ging es dann zum Verschnaufen in die Kabinen.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts gab es die erste Strafe gegen die Schwaben – Marcus Sommerfeld erwischte es wegen Hakens. Wenn es gefährlich wurde, war Silo Martinovic zur Stelle. Dann knallte es leicht vor genau diesem. Aus diesem Gerangel gingen Benjamin Hüfner und Shawn Weller mit einer kleinen Strafe heraus, Noureddine Bettahar erhielt 2+2 Strafminuten, so dass es beim Powerplay für die Hausherren blieb. Ein Tor fiel nicht. Überhaupt war das Spiel nicht mehr so flüssig wie im ersten Drittel. Doch dann ging es wieder Schlag auf Schlag. In der 28. Minute nutzte Benjamin Zientek einen Abpraller zum 4:2 und schnürte seinen Doppelpack. Dies ließ Matt McKnight nicht auf sich sitzen und zog nach. Marcus Sommerfeld spielte seinen zweiten Traumpass des Spiels und Matt McKnight traf nur 36 Sekunden nach seinem Kollegen zum 5:2. Die Gäste dann drauf und dran den nächsten Treffer zu erzielen, doch der fiel dann überraschenderweise auf der anderen Seite. Daniel Stiefenhofer setzte Marvin Ratmann in Szene und der Youngster zimmerte die Scheibe unter die Latte – nur noch 5:3. Wegen eines hohen Stocks gab es im Anschluss daran eine Strafe gegen Benjamin Zientek. In diesem Überzahlspiel drückten die Kurstädter doch Silo Martinovic stand sicher und wehrte die Schüsse souverän ab. Kaum komplett, gaben die Schwaben wieder den Ton an und durften in der 38. Minute ihrerseits mit einem Mann mehr spielen, da Radek Krestan in die Kühlbox musste. In diesem Powerplay zog Kapitän Bastian Steingroß von der blauen Linie ab, den von der Bande abprallenden Puck setzte dann Tyler McNeely in die Maschen – der dritte Steelers-Spieler der einen Doppelpack schnürt! Erneut ging es mit jeder Menge Tore in die Kabinen.

Und wie begann das letzte Drittel? Richtig – mit einem Tor! Marcus Sommerfeld und Freddy Cabana spielten die Hintermannschaft der Teufel aus, letzterer hatte bei seinem Schuss jedoch Glück, denn aus spitzen Winkel machte Felix Bick sich den Puck selber rein. Freddy war es egal, denn er konnte seinen vierten Treffer im dritten Spiel feiern – 7:3! Kurz darauf verhinderte Silo Martinovic den vierten Gegentreffer gegen James Livingston mit einem starken Save. Die Schwaben hatten das Spiel voll im Griff und ließen sich auch durch eine Strafe gegen Adam Borzecki nicht aus dem Konzept bringen. In der 51. Minuten durfte dann der Vizemeister wieder in Überzahl agieren und in diesem markierte Marcus Sommerfeld den achten Treffer mit einem Schlagschuss von der blauen Linie. Nur 70 Sekunden später verewigte sich dann auch Shawn Weller auf der Liste der Torschützen. Nach Zuspiel von Benjamin Hüfner und Tyler McNeely netzte er zum 9:3 ein. Die Nauheimer sorgten im Powerplay nochmals für Ergebniskosmetik in Form von Cody Sylvester, der zum vierten Treffer für seine Farben traf. Dann war Schluss im Colonel-Knight-Stadion.

Die Steelers verabschieden sich eindrucksvoll in die kurze Weihnachtspause und gewinnen mit 9:4 in Bad Nauheim. Am zweiten Weihnachtsfeiertag geht es dann um 17:00 Uhr mit dem Duell in der EgeTrans Arena gegen die Wölfe aus Freiburg weiter.

von Patrick Jonza

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