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17.12.2017
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3:1

Dritter "Dreier" in Serie - Steelers siegen mit 3:2 im Fuchsbau

Sonntag, 01.10.2017, Lausitzer Füchse - Bietigheim Steelers
2:3
Starker Rückhalt in Sachsen - Silo Martinovic

Am heutigen Sonntagspätnachmittag gastierten die Steelers in Weißwasser bei den Lausitzer Füchsen. Steelers-Coach Kevin Gaudet konnte dabei auf denselben Kader wie beim Erfolg gegen Ravensburg zurückgreifen. Im Tor startete erneut Sinisa Martinovic. Die Eissporthalle der Füchse war am Familientag mit 2.226 Zuschauern gut besucht.

Die Hausherren legten vom Bully weg sehr gut los, eine Doppelchance nach wenigen Sekunden durch Christopher Bodó und Feodor Boiarchinov konnte Silo Martinovic überragend klären. Der dadurch entstandene Gegenzug schlossen die Steelers eiskalt aus. Matt McKnight passte mustergültig quer auf Max Lukes, dieser ließ Maximilian Franzreb im Tor der Füchse keine Chance und traf zur Führung nach 87 Sekunden. Die Sachsen ließen nicht locker und erneut musste Silo gegen Viktor Lennartsson eingreifen. Der Druck des Heimteams nahm zu. In die Karten spielte dabei eine Strafe gegen Shawn Weller, die aber aufgrund eines starken Penaltykillings keine Auswirkungen hatte. In der 12. Minute erhöhte dann Justin Kelly mit einem klasse Tor auf 2:0. Er nutzte einen Fehler im Aufbau der Füchse und ließ die Abwehr samt Max Franzreb alt aussehen. Nur 72 Sekunden später konnten die 50 mitgereisten Steelers-Fans erneut jubeln. Matt McKnight legte von hinter dem Tor auf Max Lukes auf, der markierte mit seinem zweiten Treffer das 3:0 aus Sicht seines Teams. Heim-Coach Hannu Järvenpää nahm daraufhin eine Auszeit – diese zeigte Wirkung. Wenige Sekunden später verkürzte Anders Eriksson auf 3:1. Kurz vor Ende des ersten Drittels mussten beide Teams mit vier Mann auskommen, da die Hauptschiedsrichter Tony Engelmann und Nicole Hertrich André Mücke und Andrew McPherson in die Kühlbox schickten. Am Ergebnis änderte dies nach 20 Minuten nichts mehr und es ging in die erste Pause.

Der Mittelabschnitt begann mit einem Powerplay für die Steelers, da der Schwede Anders Eriksson wegen Bandenchecks auf die Strafbank musste. Die Gäste bauten zwar jede Menge Druck auf, der vierte Treffer wollte jedoch nicht fallen. In der 25. Minute dann der Anschlusstreffer der Füchse. Marius Schmidt scheiterte im ersten Versuch noch an Silo, beim Versuch einen Konter zu fahren fing Kyle Just die Scheibe an der blauen Linie ab, spielte auf dem noch vor dem Tor stehen Schmidt, der im zweiten Anlauf Silo freistehend keine Chance ließ – nur noch 3:2 für Bietigheim.  Im Anschluss hatten die Schwaben zweimal hintereinander die Möglichkeit in Überzahl zu spielen. Beide Male lief die Scheibe passabel durch die Reihen, doch erneut ließ man den letzten Killerinstinkt vermissen. Nach diesen heiklen vier Minuten für die Füchse, durften sie selber mit einem Mann mehr spielen, denn Shawn Weller durfte zwei Minuten zuschauen. Da nach 63 Sekunden jedoch Christian Neuert regelwidrig seinen Stock benutzte, ging es mit vier gegen vier weiter. Beide Teams da mit guten Einschussmöglichkeiten, doch beide Goalies stets auf der Höhe des Geschehens. In der 36. Minute machte sich Justin Kelly allein auf und davon, konnte kurz vor dem Abschluss durch Roberto Geisseler entscheidend gestoppt werden, im Anschluss ließ der Kanadier den Sachsen über die Klinge springen und bekam dafür eine kleine Strafe. Das Penaltykilling lief am heutigen Abend wie am Schnürchen, und es blieb bei der Führung. Leider war dies in Überzahl nicht der Fall, denn auch beim vierten Powerplay in diesem Drittel wollte die Scheibe nicht über die Linie. Mit einem Tor Vorsprung und noch 30 Sekunden Überzahl ging es in den Schlussabschnitt.

In diesem hatte zu Beginn dreimal Benjamin Zientek die Möglichkeit auf den vierten Treffer, fallen wollte er nicht. Die Füchse bauten jetzt zunehmend Druck auf und drängten auf den Ausgleich. In der 46. Minute scheiterte Vincent Hessler am stark reagierenden Silo Martinovic. Genauso wie Viktor Lennartsson zwei Minuten später, dass Spiel sehr ausgeglichen zur Mitte des letzten Drittels. 7:32 Minuten vor Schluss musste erneut Shawn Weller in die Kühlbox und die große Chance auf den Ausgleich für die Sachsen. Doch wiederrum war das Unterzahlspiel der Schwaben hervorragend. Als in der 58. Minute Alex Preibisch aufgrund einer fragwürdigen Entscheidung ebenfalls runter musste, rochen die Sachsen nochmals Lunte, doch weil Lennartsson in Überzahl seinen Helm verlor, ihn wieder aufsetzte und weiterspielte, bekam er eine Strafe wegen unkorrekter Ausrüstung. Bei vier gegen vier nahm Hannu Järvenpää seinen Goalie vom Eis, was aber nichts mehr am Ergebnis änderte. Die Steelers gewannen nach starkem Auftakt am Ende verdient im Fuchsbau und fahren dadurch den dritten Dreier in Folge ein.

Am Dienstag geht es bereits mit dem Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren weiter. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr.

von Patrick Jonza

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