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0:2

Falken gleichen aus - Steelers unterliegen in Heilbronn mit 1:2

Freitag, 16.03.2018, Heilbronner Falken - Bietigheim Steelers
2:1

Wie bereits im ersten Aufeinandertreffen auch, war Spiel 2 der Viertelfinalserie zwischen Bietigheim und Heilbronn von jeder Menge Spannung geprägt. Am Ende verteidigten ihr knappe Führung über die Zeit.

Vor den 3.486 Zuschauern kamen die Hausherren von Beginn an sehr gut in die Partie. Bereits nach wenigen Minuten musste Ilya Sharipov gegen Brad Ross in höchster Not retten. In der vierten Minute war es erneut Brad Ross, der die Führung einleitete. Seinen Schuss konnte Sharipov nicht festhalten, Nutznießer war Brandon Alderson, der zur Führung abstaubte. In der Folge drängten die Falken auf den zweiten Treffer und dominierten die Partie. Erst zur Mitte des ersten Drittels kamen die Ellentaler besser ins Spiel, mussten bei den schnellen Gegenstößen jedoch stets aufpassen. In der 15. Minute gab es das erste „Techtelmechtel“ beider Teams, bei den Falken mussten Tim Bernhardt und Corey Mapes in die Kühlbox, bei den Steelers Freddy Cabana und Shawn Weller. Kurz darauf gesellte sich Tyler McNeely zu seinen Kollegen, da die Hauptschiedsrichter Ralph Bidoul und Martin Holzer eine Unsportlichkeit ahndeten, so dass die Unterländer Powerplay spielten. Doch was Zählbares sprang nicht heraus. Kurz vor Ende erwischte es dann Henry Martens für Heilbronn wegen Behinderung. Es blieb aber bei der Falken-Führung.

Auch im zweiten Abschnitt waren die Unterländer präsenter und Kevin Lavallée traf nach wenigen Sekunden den Pfosten. In der 25. Minute brummten die Schiedsrichter Freddy Cabana eine 10er wegen Reklamierens auf. Zur Halbzeit gab es dann eine Doppelchance für die Steelers, Matt McKnight bediente zweimal René Schoofs, doch beide Male hielt Marcel Melichercik im Tor der Unterländer bravourös. Ein erneutes Powerplay der Schwaben konnte in der 32, Minute wieder nicht genutzt werden und man merkte das Fehlen von Dominic Auger und Marcus Sommerfeld, die beide immens wichtig für die Specialteams sind. In der 36. Minuten machte es „kling“ am Gehäuse der Hausherren, als Bastian Steingroß von der blauen Linie den Pfosten traf. Fast mit der Schlusssirene setzte der Falke Justin Kirsch zum Solo an, konnte die Scheibe aber nicht über die Linie bringen, so dass der Mittelabschnitt torlos blieb.

Im letzten Drittel hatten die Steelers bei über einer Minute in doppelter Überzahl die Chance auf den Ausgleich, dich die Heilbronner verteidigten geschickt und ließen sehr wenig zu.  Die Falken wiederrum konnten im Powerplay auch nicht einlochen, doch kaum waren beide Team wieder komplett, traf Markus Eberhardt via Bauerntrick zum 0:2 aus Sicht der Steelers. In den Schlussminuten warfen die Elelnatler nochmals alles nach vorne. Erst scheitere Alex Preibisch an Melichercik und dann wurden die Bemühungen durch eine 2+2 Minuten Strafe wegen hohen Stocks gegen René Schoofs unterbrochen. Doch in Unterzahl keimte nochmals Hoffnung auf, denn Tyler McNeely setzte bei einem Konter Shawn Weller in Szene und dieser traf zum Anschlusstreffer. Noch waren über vier Minuten auf der Uhr. Kevin Gaudet versuchte alles, nahm Ilya Sharipov vom Eis und beinahe hätte es noch geklappt, doch ein zweites Mal wollte der Puck nicht über die Linie des Falkengehäuses. Es blieb bei der Niederlage.

Am Sonntag hat man zuhause wieder die Chance in der Serie in Führung zu gehen. Spielbeginn in der EgeTrans Arena ist um 17:00 Uhr.

von Patrick Jonza

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