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17.12.2017
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3:1

Fünfter Sieg im fünften Heimspiel - 4:3-Sieg gegen starke Tölzer

Freitag, 06.10.2017, Bietigheim Steelers - EC Bad Tölz
4:3

Im zweiten Heimspiel der Woche traf der aktuelle Tabellenführer der DEL2 auf den Aufsteiger aus Bad Tölz. Bei den Steelers kehrte Verteidiger Benjamin Hüfner zurück ins Aufgebot, Kodi Schwarz und kurzfristig auch Andrew McPherson fielen dagegen aus. Im Tor startete Silo Martinovic.

Das Spiel vor den 2.147 Zuschauern, darunter ca. 20 aus Bad Tölz, startete fast optimal für die Gäste, denn nach starkem Pass von Marcel Rodman traf Philipp Schlager nur den Pfosten, gespielt waren gerade einmal 15 Sekunden. Die Löwen spielten weiter mutig nach vorne, nur treffen konnten sie nicht. In der vierten Minute hatte Aziz Ehliz das freie Tor vor sich, schoss aber drüber. Bei den Hausherren dauerte es bis zur sechsten Minute, ehe Alexander Preibisch erstmals Andreas Mechel prüfte, der dieser Prüfung standhielt. Kurz darauf gab es wegen zu vielen Spielern eine Bankstrafe gegen die Tölzer. Andi Mechel hielt zweimal stark, ehe Matt McKnight auf Zuspiel von Shawn Weller zur Führung traf – gespielt waren da 6:56 Minuten. Mit dem ersten Wechsel nach der Führung schickten die Hauptschiedsrichter Dominic Ertle und Daniel Kennengießer Rob Brown wegen Behinderung in die Kühlbox. Die Schwaben zeigten erneut ein starkes Penaltykilling, welches sie direkt im Anschluss an die Strafe von Brown erneut darbieten mussten, da Marcus Sommerfeld eine Strafe wegen hohen Stocks bekam. Hier war es Silo Martinovic der stark gegen Goldhelm Joonas Vihko hielt. Auf der anderen Seite zeigte Andreas Mechel gegen Max Lukes sein Können. Die letzten fünf Minuten des ersten Abschnitts gehörten dann komplett den Steelers, doch entweder war Andi Mechel Endstation oder der Pfosten, wie beim Schuss von Matt McKnight. So ging es mit der knappen Führung in die erste Pause.

Auch im zweiten Abschnitt legten die Gäste gut los und wieder war es der Finne Joonas Vihko der an Silo scheiterte. Im Gegenzug bewahrte Andi Mechel sein Team gegen Matt McKnight vor dem zweiten Gegentreffer. In der 26. Minute fiel praktisch aus dem Nichts der Ausgleich. Routinier Klaus Kathan nahm sich von kurz hinter der blauen Linie ein Herz und schlenzte die Scheibe vorbei an Silo ins Netz. Dieses Tor tat den Löwen immens gut, denn sie bauten in der Folgezeit viel Druck auf. Bei den Hausherren gab es dagegen einen kleinen Bruch im Spiel. In diese Phase gab es erneut Powerplay für die Löwen, bei dem Klaus Kathan zweimal am starken Silo scheiterte. Als Johannes Sedlmayer die Latte traf, hatte man auch das Quäntchen Glück auf seiner Seite. Die letzten 131 Sekunden hatten es dann nochmal in sich, denn zuerst traf Constantin Ontl im zweiten Versuch unter die Latte, dies war das erste Profi-Tor des 19-jährigen Talents. Dann war es Shawn Weller der die Scheibe mit dem Rücken zum Tor, nach einem geblockten Schuss, durch seine eigenen Beine zum Ausgleich über die Linie schob. Die Vorlagen kamen von Dominic Auger und Adam Borzecki. Dies war zeitgleich der Zwischenstand nach 40 Minuten.

Das Schlussdrittel begann optimal für die Hausherren, denn der gestern überragende Norman Hauner spielte einen klasse Pass von hinter dem Tor auf Matt McKnight und der Goldhelm zimmerte die Scheibe sehenswert in den Winkel – 3:2. Für die Löwen hatte der Österreicher Andé Lakos zweimal den Ausgleich auf der Kelle, doch einmal war Silo im Weg und beim zweiten Mal der Innenpfosten. Die „Buam“ ließen sich vom erneuten Rückstand nicht beirren und drückten auf den Ausgleich. Doch ehe dieser fiel, parierte Andi Mechel zweimal überragend gegen Max Lukes und Justin Kelly. Keine Minute nach dieser Doppelchance nutzten die Löwen einen Scheibenverlust der Steelers im Mitteldrittel, Vihko passte auf den durchgestarteten Philipp Schlager und dieser ließ im Eins gegen Eins Silo keine Abwehrchance – 3:3. In der Folgezeit nahm das Tempo der Partie zu und es ging hoch und runter. 10 Minuten vor dem Ende musste wieder die Latte für die Ellentaler retten. Klaus Kathan traf zum insgesamt vierten Mal das Gestänge für die „Buam“. Wenn man unten steht, hat man zuerst kein Glück und dann kommt noch Pech hinzu. In der 53. Minute führte eine Traumkombination über das Trio Norman Hauner, Shawn Weller und Tyler McNeely zum 4:3. Hauner ließ für Weller liegen, dieser spielte einen überragenden Pass auf McNeely und dieser traf im Fallen zum Siegtreffer. Die Tölzer versuchten zwar nochmal alles, doch es sollte nicht mehr zum Ausgleich reichen. Die Gäste zeigten eine starke Leistung die sicherlich auch bald in Form von Punkten belohnt wird.

von Patrick Jonza

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