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Löwen gelingt das Break -Steelers unterliegen mit 4:6

Montag, 02.04.2018, Bietigheim Steelers - Löwen Frankfurt
4:6
Bauchlandung im Heimspiel für Norman Hauner und sein Team

Playoffs in der EgeTrans Arena - nach dem Derby im Viertelfinale nun im Halbfinale der Schlagabtausch zwischen den Meister aus Frankfurt und dem Vizemeister. Beide Teams konnten jeweils ihr Heimspiel für sich entscheiden und so steht es in der Serie 1:1.

Vor den 3718 Zuschauern setzten die Hausherren gleich die erste Duftmarke und Tyler McNeely fälschte nach 30 Sekunden einen Schuss von Max Prommersberger ab, welcher das Tor von Hannibal Weitzmann nur knapp verfehlte. Auf der anderen Seite sicherte Ilya Sharipov einen Schuss von Lucas Dumont. Die Steelers erarbeiteten sich mehr Spielanteile und nach 7:40 Minuten nahm der Löwe Maximilian Faber wegen Hakens auf der Sünderbank Platz. Nach 21 Sekunden Überzahl lief die Scheibe wie am Schnürchen und Shawn Weller nahm den Pass von Justin Kelly direkt ab und versenkte das Spielgerät unhaltbar im Löwentor zum 1:0. Nach etwa 10 Minuten Spielzeit erkämpfte sich Freddy Cabana die Scheibe an der Bande und scheiterte anschließend lediglich am Pfosten des Gästetors. In dieser Situation erneut eine Strafe gegen die Löwen; diesmal traf es C.J. Stretch wegen einem unkorrekten Körperangriff. In Überzahl zeigte Justin Kelly erneut ein gutes Auge und passte in den Slot zu Matt McKnight, der zum 2:0 (12.) für die Hausherren vollendete. Als noch 6:54 auf der Anzeige standen erhielt Shawn Weller eine Strafe wegen einem unkorrekten Körperangriff. Da hierbei Scheibe der Bande gebrochen war wurde die Drittelpause vorverlegt. 21 Sekunden vor dem Seitenwechsel wurde ein Foul an Clarke Breitkreuz mit einem Penalty geahndet. Die Chance zum Anschluss ließ sich Clarke Breitkreuz nicht nehmen und vollendete zum 1:2 für seine Farben und kurz darauf wurden die Seiten gewechselt.   

Der Mittelabschnitt begann erst einmal mit einem Pfostentreffer der Löwen und nur wenig später musste C.J. Stretch wegen einem Beistellen in die Box. Die Schwaben erneut mit gutem Powerplay und Tyler McNeely erhöhte zum 3:1 (24.) und direkt nach diesem Treffer erneut die Scheibe am Gestänge – dieses Mal durch Norman Hauner. Seit dem Anschlusstreffer die Gäste deutlich präsenter und aktiver auf dem Eis. Sie erspielten sich mehr Anteile und es traf Max Prommersberger mit einer Strafe wegen unnötiger Härte. Nach 12 Sekunden Überzahlspiel die Scheibe im Tor von Ilya Sharipov durch Dani Bindels (30.) zum erneuten Anschluss von 2:3. Die Löwen drückten auf den Ausgleich und knapp eine Minute später traf auch Brett Breitkreuz ins Tor der Hausherren. Die Löwen witterten ihre Chance und wiederum eine Minute später die 4:3-Führung durch Clarke Breitkreuz. Nicht nur, dass die Hessen das Spiel in wenigen Minuten gedreht haben –  sie erhöhten 1:58 vor dem Drittelende den Spielstand zum 5:3 durch Matt Pistilli.

Der Schlussabschnitt begann mit Silo Martinovic im Tor. Beide Teams ließen nur wenig im eigenen Drittel zu und an den beiden sehr sicheren Torhütern war einfach kein vorbeikommen. In der 56. Minute wurde der Videobeweis konsultiert und der Treffer der Steelers fand durch die Hauptschiedsrichter Bastian Haupt und Jens Steinecke wegen einem Torraumabseits keine Anerkennung. 135 Sekunden vor dem Spielende die Steelers mit einem Timeout und anschließend blieb Silo Martinovic für einen weiteren Feldspieler auf der Bank. Die Steelers mit sechs Stürmern drückten auf den Ausgleich, aber die Löwen blockten nahezu jeden Schuss. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit und endlich, als noch 25,2 Sekunden zu spielen waren fiel das 4:5 durch Shawn Weller. Nur 5 Sekunden später antworteten die Löwen mit dem Emptynet-Treffer zum Endstand von 4:6 durch Patrick Jarrett. 

Durch den Sieg in Spiel 3 gehen die Löwen Frankfurt in der Serie mit 2:1 in Führung.   

Am Mittwoch reisen die Steelers wieder nach Frankfurt zu Spiel 4 – Spielbeginn gegen die Löwen ist um 19.30 Uhr. 

Bericht: Ralf Endres

von Bietigheim Steelers

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