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0:2

Löwen schaffen den Ausgleich – Steelers unterliegen in Frankfurt mit 1:3

Samstag, 31.03.2018, Löwen Frankfurt - Bietigheim Steelers
3:1
Bild by PuckPix

Mit demselben Aufgebot wie am Gründonnerstag machte sich das Team von Trainer Kevin Gaudet auf zu Spiel 2 nach Hessen. Begleitet von zahlreichen Steelers-Fans, sollte Sieg Nummer zwei eingefahren werden. Bei den Löwen fiel Nils Liesegang aus, so dass Franz-David Fritzmeier rotieren musste. Er nahm seinen finnischen Goalie Antti Karjalainen aus dem Line-up und brachte Hannibal Weitzmann zwischen den Pfosten. Mit vier Kontingentstürmern drängten die Hessen von Beginn an auf den Serienausgleich.

Die Löwen legten auch gut los und hatten in der dritten Minute die erste Chance auf die Führung. Bei den Schwaben dauerte es bis zur sechsten Minute, ehe Freddy Cabana mit seinem Schuss aus der Drehung knapp das Tor verfehlte. Kurz drauf schickten Bastian Haupt und Jens Steinecke Rob Brown wegen Haltens auf die Strafbank, das beste Powerplay der Liga fand jedoch keinen Weg durch die Bietigheimer Defensive – noch nicht. Auf der anderen Seite gab es gegen Hannibal Weitzmann eine Strafe wegen Spielverzögerung, welche die Ellenatler zur Führung nutzten. Eine schöne Passstafette über Matt McKnight und Marcus Sommerfeld, schloss Justin Kelly zur Führung ab – 1:0 aus Sicht seines Teams in der 12. Minute. Kurz daruf setzte René Schoofs zu einem überragenden Solo an, scheiterte jedoch an Weitzmann.  Knappe vier Minuten vor dem Ende erwischte es Benjamin Zientek wegen eines Stockchecks. Diesmal gelang dem amtierenden Meister in Überzahl der Ausgleich. Matt Pistilli nahm aus dem Halbfeld Maß und traf mit seinem satten Schuss ins lange Eck zum 1:1. Eine weitere Strafe gegen die Löwen konnten die Steelers nicht nutzen, so dass es mit dem Unentschieden in die erste Pause ging.

Im zweiten Abschnitt war es Ilya Sharipov, der zu Beginn gegen Tim Schüle klasse hielt. Marcus Sommerfeld fälschte einen Schoofs-Schuss knapp neben das Gehäuse ab.Dann war eher Frankfurt am Zug und Ilya Sharipov zeigte zweimal gegen Wade MacLeod, was er draufhat. In den Folgeminuten konnten beide Teams im entscheidenden Moment entweder noch den Stock reinhalten und den Schuss blocken, alles was durchkam, erledigten die jeweiligen Keeper sicher. So dauerte es bis zur 38. Minute, ehe die Löwen wieder jubeln konnten. Als Shawn Weller in der Kühlbox saß, brachte C.J. Stretch sein Team mit einer Einzelaktion zum ersten Mal in Führung.

Im Schlussabschnitt versuchten die Schwaben nochmals alles, um zum Ausgleich zu kommen. Zweimal durfte man noch Powerplay spielen, doch das Penaltykilling der Löwen war am gestrigen Abend einfach gut, so dass kein weiterer Treffer gelingen wollte. In der 55. Minute ertönte plötzlich das Torgeräusch der Frankfurter, doch die Scheibe war nach Sichtung des Videobeweises nicht über der Linie. Kapitän Adam Borzecki verhinderte die vorzeitige Entscheidung mit seiner Rettungstat. Doch er zögerte diese lediglich heraus. 1:25 Minuten vor Schluss verließ Ilya Sharipov seinen Kasten zugunsten eines sechsten Feldspielers. C.J. Stretch nahm aus dem eigenen Drittel Maß und schoss die Scheibe zum Endstand von 1:3 aus Sicht der Steelers ins verwaiste Tor.

Somit steht fest, dass es am Freitag auf jeden Fall ein Spiel 5 im Ellental geben wird. Weiter geht es aber bereits am morgigen Ostermontag um 17:00 Uhr mit Spiel 3 in der EgeTrans Arena. Kommt alle in die Arena und lasst uns dort den zweiten Seriensieg GEMEINSAM einfahren!

Wir wünschen allen Steelers-Fans, Sponsoren, Gönnern und Freunden des Bietigheimer Eishockeys frohe Ostern und freuen euch am Montag begrüßen zu dürfen.

von Patrick Jonza

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