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Piratenschiff im Ellental geentert – Steelers siegen mit 3:0 gegen die Eispiraten Crimmitschau

Freitag, 19.01.2018, Bietigheim Steelers - Eispiraten Crimmitschau
3:0
Kein Vorbeikommen an Silo, der einen Shutout feierte

Am Tag der Hilfsorganisationen stand für die Steelers die Begegnung mit den Eispiraten aus Crimmitschau auf dem Plan. Das Team von Trainer Kim Collins steht  auf dem 8. Tabellenplatz und strebt nach bislang sehr guten Leistungen in dieser Spielzeit einen direkten Playoff-Platz an. Dem Gästecoach standen Ossi Saarinen, Andre Schietzold sowie Danny Pyka nicht zur Verfügung. Der Tabellenführer wollte natürlich auch im dritten Spiel der laufenden Saison gegen die Pleißestädter die Eisfläche als Sieger verlassen. Im Kader von Kevin Gaudet fehlten weiterhin Justin Kelly, Rob Brown und Norman Hauner.

Vor den 3106 Zuschauern standen die Hausherren von Beginn an sehr gut in der Defensive und gaben den Eispiraten im eigenen Drittel keinen Raum. Auch im Drittel der Westsachsen zeigten die Ellentäler sehr gutes Forechecking und störten so deutlich deren Spielaufbau. Nach etwa drei gespielten Minuten die erste große Chance für den Tabellenführer als die Scheibe von Benjamin Zientek auf Shawn Weller und dieser Tyler McNeely mustergültig im Slot bediente – lediglich Brett Kilar im Tor der Eispiraten war in dieser Situation nicht zu bezwingen. Nach knapp sechs gespielten Minuten die erste Strafe für die Steelers und Tyler McNeely musste wegen Hakens pausieren. In Unterzahl war Silo Martinovic erstmals richtig gefordert – er parierte erst einen sehr guten Schuss von der blauen Linie und sicherte im Nachgreifen auch den Rebound. Kurz darauf die Steelers im Glück, als die Westsachsen nur den Innenpfosten trafen. In Unterzahl noch eine Chance von Benjamin Hüffner, als er mit der Rückhand an Brett Kilar scheiterte. In der 12. Spielminute der Tabellenführer in Überzahl, da Vincent Schlenker zuvor wegen Behinderung auf der Strafbank Platz genommen hat, mit einer guten Kombination von Matt McKnight auf Marcus Sommerfeld, der Shawn Weller im Slot sieht und dieser zum 1:0 einnetzte. Es standen in diesem Drittel noch 4 Minuten auf der Uhr, als bei den Westsachsen Christoph Kabitzky auf die Strafbank musste. Die Überzahl der Ellentäler dauerte gerade 43 Sekunden als Marcus Sommerfeld nach einem Zuspiel von Dominic Auger die Scheibe direkt zum 2:0 unter die Latte hämmerte. Die beiden folgenden Strafen gegen Patrick Pohl wegen Hakens und Benjamin Zientek wegen Beinstellen brachten keine weitere Veränderung und es ging mit einer sicheren 2:0-Führung der Schwaben in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt musste nach knapp 3 Minuten Spielzeit erst mal Will Weber für 4 Minuten in die Box, da ihm eine Behinderung und ein Haken vorgeworfen wurden. Es war bereits die 26. Spielminute angebrochen, als Bastian Steingroß wegen einem Bandencheck die Eisfläche verlassen musste. Wie auf Knopfdruck war der Tabellenachte da und fing an Druck auf das Bietigheimer Gehäuse aufzubauen. Die Hausherren mit guten Entlastungsangriffen und Freddy Cabana traf die Scheibe in aussichtsreicher Position nach einem Zuspiel von Bastian Steingroß nicht richtig und nur kurz darauf Brett Kilar mit einer Rettungsaktion nach einem Schuss von Marcus Sommerfeld. Auf der anderen Seite kam die ganz große Phase von Silo Martinovic. Erst lenkte der einen satten Schuss von Vincent Schlenker ans Gestänge und begrub beim anschließenden Bully die Scheibe und die Torhoffnung der Westsachsen unter seinem Schoner. Auch eine weitere Tormöglichkeit von Dominic Walsh vereitelte Silo und ein Schuss von Vincent Schlenker verschwand in der Fanghand des Bietigheimer Goalies. Als nun Dominic Auger wegen einem Stockschlag in die Box musste die Steelers mit gutem Unterzahlspiel und Silo als unbezwingbares Hindernis nach einem Schuss von Scott Allen. Durch die gut stehende Bietigheimer Defensive blieb es bei dem 2:0-Vorsprung für die Hausherren zur zweiten Pause.

Im Schlussdrittel wieder die Schwaben im Vormarsch und nach einem Zuspiel von Shawn Weller scheiterte Benjamin Zientek am starken Brett Kilar. Es waren im letzten Abschnitt noch etwa 18 Minuten zu spielen, als Will Weber erst hakte und sich  anschließend mit Andrew McPherson anlegte. Die Unparteiischen hatten größte Mühe  die beiden voneinander zu trennen. Wegen Haken und unnötiger Härte summierte sich der Aufenthalt in der Kühlbox für Will Weber auf 16 Minuten und für Andrew McPherson wegen unnötiger Härte auf 14 Minuten. Danach wurde auch wieder gespielt und 17 Minuten vor Spielende lag die Scheibe nach einem Pass von Shawn Weller auf Matt McKnight zum verdienten 3:0 im Crimmitschauer Tor. Die Gäste erhöhten das Körperspiel und den Druck, aber die Stählernen ließen sich nicht provozieren. Bei den Pleißestädtern erhielt nun auch Jordan Knackstedt wegen einer Unsportlichkeit eine Disziplinarstrafe. Die Ellentäler verteidigten geschickt und wenn die Scheibe durchkam, war Endstation am starken Bietigheimer Schlussmann. Silo war immer zur Stelle, wenn es eng wurde und sicherte das 3:0 bis zur Schlusssirene und somit einen verdienten Shutout.    

Spieler des Abends wurde bei den Eispiraten Elia Ostwald und bei den Steelers Silo Martinovic.

Am Sonntag geht es für die Steelers nach Dresden – Spielbeginn gegen die Dresdner Eislöwen ist um 16.00 Uhr.  

Bericht: Ralf Endres         

von Bietigheim Steelers

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