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17.08.2018
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0:2

Punkteteilung beim Gipfeltreffen - Steelers unterliegen dem SC Riessersee mit 2:3 n.V.

Freitag, 26.01.2018, SC Riessersee - Bietigheim Steelers
3:2 n.V.
Max Lukes und Tyler McNeely bejubeln die 1:0-Führung

Zum heutigen Topspiel der DEL2 reisten die Bietigheim Steelers an den Fuß der Zugspitze und gastierten beim Tabellenzweiten vom SC Riessersee. Coach Kevin Gaudet konnte zumindest wieder auf die Dienste von Tyler McNeely zurückgreifen, der unter der Woche bei der Niederlage in Ravensburg fehlte. Im Tor startete der ehemalige Garmischer Ilya Sharipov.

Zu Beginn der Partie war ein Abtasten der beiden Topteams klar erkennbar, die Steelers hatten hierbei zwar leichte Vorteile beim Spielanteil, klare Torchancen sollte es vor den 2.445 Zuschauern zunächst noch nicht geben! Dies änderte sich jedoch mit fortlaufender Spielzeit, bei den Gästen stach hierbei die aktuell vermutlich beste Reihe der Liga um Andreas Driendl, Lubor Dibelka und Richie Mueller heraus! Doch der erste Jubel im Olympia-Eissport-Zentrum brach in der achten Minute unter den ca. 30 Fans der Steelers aus! Alex Preibisch und Tyler McNeely kombinierten die Scheibe sehenswert über die linke Angriffsseite und legten dem dritten im Bunde mustergültig auf - Max Lukes netzte ein, 0:1 hieß es auf der offiziellen Spielanzeige. Doch eine Minute später drohte dann Gefahr für das von Ilya Sharipov gehütete Steelers Tor, Kodi Schwarz müsste für zwei Minuten auf die Strafbank, doch das Penaltykilling der Schwaben funktionierte wieder einmal, es blieb bei der knappen Führung der Bietigheimer! In der 16. Minute erlitten die Gäste dann nochmals kurzzeitig eine Schrecksekunde, als Andreas Eder für sein Team am Pfosten des Steelers Tores scheiterte! Letztendlich brachten die Steelers jedoch die knappe Führung zum ersten Pausentee

Im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt begann das zweite Drittel nahezu im Vollgasmodus, beide Teams kamen in den ersten zwei Minuten zu hochkarätigen Torchancen. Den Treffer in dieser Phase markierten nach exakt 23:54 Min. dann wieder die Grün-Weißen aus dem Ellental! Freddy Cabana und Matt McKnight arbeiteten vor, Marcus Sommerfeld sagte Danke und sorgte für die 2:0 Führung auf fremdem Eis. Vier Minuten später wurde dann zum zweiten Mal am heutigen Abend das Unterzahlspiel der Bietigheimer benötigt und wieder hielt es den teilweise wütenden Angriffsbemühungen der Werdenfelder stand, während Kapitän Adam Borzecki auf der Strafbank saß. In den Momenten, wo die Defensivabteilung des Tabellenführers überwunden werden könnte, stand entweder der gute Ilya Sharipov im Weg oder aber das rote Torgestänge hatte etwas gegen den Einschlag des Pucks im Bietigheimer Tor - es blieb beim 2-Tore-Vorsprung. Dies änderte sich auch in den letzten 75 Sekunden des zweiten Spielabschnitts nicht, als Andrew McPherson als dritter Steelers am heutigen Abend von den Unparteiischen auf die Strafbank geschickt wurde, zwei Minuten wegen Stockschlags wurden ihm zur Last gelegt.

Zu Beginn des Schlussabschnitts agierten die Steelers teilweise sehr passiv, der SCR bekam sichtlich die Oberhand über das Spielgeschehen und folgerichtig fiel in der 46.Minute auch der zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Anschlusstreffer für die Hausherren - nur noch 1:2, Florian Vollmer war für die Blauen erfolgreich. Doch die Steelers erkannten umgehend die sich aufbauende Gefahr und legten wieder eine Schippe drauf! Zwischen der 50. und 52. Minute ergab sich nach einem Foul von Garmischs Julian Eichinger die dritte Überzahlmöglichkeit der Steelers, doch der dritte Treffer wollte nicht gelingen! 30 Sekunden nach Ablauf der Überzahl fiel dann doch ein Tor, es war das 2:2 und wieder hieß der Torschütze Florian Vollmer! In den Schlussminuten der regulären Spielzeit öffneten beide Teams ihre Visiere und boten einen offenen Schlagabtausch - die Verlängerung konnte jedoch keins der beiden Teams verhindern!

In dieser ging es dann ziemlich schnell, denn Andreas Driendl traf bereits nach 27 Sekunden zum 3:2-Siegtreffer für die Garmischer, die den Abstand auf die Steelers dadurch um einen Punkt verringern konnten. Für die Schwaben geht es am Sonntag auf heimischen Eis mit dem nächsten Topspiel gegen Frankfurt weiter.

von Sebastian Marjan

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