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Re-Break geschafft! Steelers gewinnen dank Hattrick von Marcus Sommerfeld mit 4:1 in Frankfurt!

Mittwoch, 04.04.2018, Löwen Frankfurt - Bietigheim Steelers
1:4
Seine Gegner sahen auch nur von hinten - Marcus Sommerfeld mit Hattrick!

Nur 48 Stunden nach Spiel 3 stand bereits Spiel 4 der Halbfinalserie zwischen den Steelers und den Löwen auf dem Programm. Durch die Niederlage wechselte das Heimrecht zu den Hessen. Bei den Schwaben bot Trainer Kevin Gaudet im Löwenkäfig Sinisa Martinovic im Tor auf. Mit einem Sieg wäre die Serie wieder ausgeglichen.

Bietigheim kam vor den 5.567 Zuschauern gut aus der Kabine und hatte in der zweiten Minute eine aussichtsreiche Chance durch René Schoofs, doch Hannibal Weitzmann im Tor war zur Stelle. Auf der anderen Seite traf C.J. Stretch mit einem trockenen Schuss den Pfosten, doch die Anfangsminuten gehörten den Schwaben. In der fünften Minute spielte Justin Kelly Marcus Sommerfeld frei, und dieser traf mit einem Schuss ins kurze Eck zur Führung! Im Anschluss erhöhten die Löwen den Druck und kamen durch Patrick Jarrett zum Ausgleich in der neunten Minute. Sein Schuss rutschte Silo Martinovic unglücklich durch und hinter die Linie – das Spiel somit wieder offen. In der 12. Minuten sprachen die beiden Hauptschiedsrichter Ralph Bidoul und Elvis Melia die erste Strafe des Spiels aus. Es erwischte Bastian Steingroß wegen Hakens. Das Penaltykilling funktionierte stark und man konnte das beste Powerplay-Team der Playoffs in Schach halten. 35 Sekunden vor der ersten Sirene musste Clarke Breitkreuz wegen eines Beinstellens auf die Strafbank.

Das zweite Drittel begann mit Powerplay für die Steelers. Nach 1:20 Minuten gab es erneut Strafe gegen die Löwen, da Hannibal Weitzmann sein Tor verschob, ob mit Absicht oder nicht... es gab Strafe. Doppelte Überzahl gab es nur für fünf Sekunden, doch auch mit einem Mann mehr konnten die Hessen den zweiten Einschlag nicht verhindern. Erneut war es Marcus Sommerfeld, der traf – 2:1 aus Sicht der Ellentaler. Auch diesmal gab es postwendend die Chance auf den Ausgleich, doch diesmal verzogen die Gastgeber. Als es in der 24. Minute Strafe gegen Max Lukes gab, staunten die Anwesenden genauso wie bei der Strafe gegen Weitzmann, doch die Entscheidung stand – Strafe gegen Bietigheim. Auch diese Unterzahl überstand schadlos und kaum war man komplett, spielte Freddy Cabana auf Benjamin Zientek und dieser traf mit einem herrlichen Schuss zum 3:1! Der erste Playoff-Treffer des Stürmers und großer Jubel bei den ca. 300 mitgereisten Schwaben. Der Vizemeister machte weiter Druck, doch dieser wurde wegen sechs Mann auf dem Eis unterbrochen. Es gab eine Bankstrafe gegen Bietigheim.  Auch das dritte Mal mit einem Mann weniger spielte man hervorragend und ließ so gut wie nichts zu. In der 30. Minute nahm Löwen-Coach Franz-David Fritzmeier seine Auszeit und justierte bei seinem Team nach. Diese hat dem Spiel der Hessen gutgetan, doch die Steelers spielten weiter stark nach vorne. Auch in der Defensive stand man gut und ließ wenig zu. Wenn was durchkam, war Silo zur Stelle. So blieb es bei der 2-Tore-Führung für die Ellentaler nach 40 Minuten.

Im Schlussabschnitt kamen die Löwen mit Wut im Bauch zurück aufs Eis und Silo Martinovic hielt stark gegen Matt Pistilli. In der 44. Minute erwischte es Rob Brown nach Foul gegen C.J. Stretch und er musste für zwei Minuten raus. Hier scheiterte erst C.J. Stretch mit seinem Solo an super reagierenden Silo Martinovic und im Gegenzug war es Tyler McNeely, der von Hannibal Weitzmann gestoppt wurde. Auch die vierte Unterzahl konnte man ohne Gegentor überstehen. 10 Minuten vor dem Ende hatte Freddy Cabana die große Möglichkeit den vierten Treffer zu erzielen, doch er verzog. Beim Nachschuss von Shawn Weller war zwar die Scheibe drin, doch der Schütze selber wusste bereits, dass dieser Treffer nicht zählt, da er den Keeper mitsamt Puck ins Tor schob. So sahen es die Schiedsrichter auch nach dem Videobeweis. Kurz darauf gab es Strafen gegen Pawel Dronia und Mike Card für die Löwen und Tyler McNeely und Shawn Weller, da sie unterschiedlicher Meinung waren. Frisch von der Strafbank kommend, hatte Shawn Weller die Entscheidung auf dem Schläger, doch er scheiterte knapp. 150 Sekunden vor dem Ende nahm Franz-David Fritzmeier seinen Goalie vom Eis, dies nutzten die Schwaben 1:39 Minuten vor Schluss zum 4:1! Marcus Sommerfeld machte nach Pass von Freddy Cabana seinen Hattrick perfekt und entschied die Partie endgültig!

Die Steelers holen sich das Heimrecht zurück und können sich am Freitag mit einem Heimsieg den ersten Matchpuck sichern!

Macht die Arena am Freitag voll – nur GEMEINSAM kommen wir weiter! HEXENKESSEL ELLENTAL!

von Patrick Jonza

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