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Sieg zum Jahresabschluss - Steelers siegen mit 4:2 in der Lausitz

Samstag, 30.12.2017, Lausitzer Füchse - Bietigheim Steelers
2:4
Heute mit dem Game-Winning-Goal - Freddy Cabana

Im letzten Spiel des Jahres 2017 traten die Jungs von Trainer Kevin Gaudet und Marc St. Jean die lange Reise in die Lausitz an. Erneut nicht mit von der Partie waren Norman Hauner und Justin Kelly. Im Tor begann heute erneut Sinisa Martinovic.

Das Spiel im Fuchsbau vor den 2.911 Zuschauern begann mit zwei abwartenden aber auf ihre Chance lauernden Teams. Die erste halbwegs gefährliche Aktion des Spiels hatten die Hausherren durch den sehr agilen Max Adam. Bei den Steelers war es Alex Preibisch der an Maximilian Franzreb im Gehäuse der Sachsen scheiterte. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Füchse mehr und mehr die Kontrolle, doch Silo Martinovic strahlte Ruhe und Sicherheit aus. In der achten Minute dann die erste Strafe gegen die Schwaben, es traf Andrew McPherson, der wegen Stockschlags auf das Sünderbänkchen musste. Weißwasser spielte eine druckvolle Überzahl, doch Silo hielt mit starken Paraden die Null. Auch in der Folgezeit spielte sich der Großteil des Spiels vor dem Schlussmann der Ellentaler ab. In der 13. Minuten waren die Schwaben dann mal dran, doch Shawn Weller konnte Max Franzreb nicht überwinden. Dies war ein wenig die Initialzündung für das Team von Adam Borzecki mehr für die Offensive zu tun. Daraus resultierte eine Strafe gegen den ehemaligen Steeler Artur Tegkaev wegen Stockschlags. Doch auch die Gäste konnten kein Kapital daraus schlagen. Kurz vor Ende des ersten Drittels rettete Silo bockstark gegen Jeff Hayes und Roope Ranta. Torlos ging es in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt kamen die Steelers besser aus der Kabine. Chancen waren auf beiden Seiten eher Mangelware und wenn mal was durchkam, standen die Goalies parat. Den Türöffner hatte dann Rob Brown, der sich in der 30. Minute ein Herz fasste und die Scheibe in Richtung Tor brachte, Franzreb ließ die Scheibe nach vorne direkt zu Rob Brown prallen, der zur 1:0-Führung traf. Tolle Einzelleistung des Verteidigers. Die Steelers nun präsenter und das tonangebende Team. Doch quasi aus dem Nichts dann der Ausgleich. Ryan Warttig schnappte sich die Scheibe in der 36. Minute und schoss von der Grundlinie an den Rücken von Silo Martinovic, von diesem prallte der Puck zum Ausgleich über die Linie. Der Jubel im Fuchsbau verhallte jedoch nur 42 Sekunden später und es wurde laut im mit ca. 50 Fans gefüllten Gästeblock. Tyler McNeely zog ab und der im Slot lauernde Benjamin Zientek gab dem Puck die entscheidende Richtungsänderung, so dass es 2:1 für den Tabellenführer stand. Dies war zeitgleich der Pausenstand nach 40 Minuten.

Auch im letzten Drittel gehörte die Anfangsphase den Schwaben. Auf Zuspiel von Tyler McNeely scheiterte Benni Zientek an Max Franzreb. In der vierten Minute war es dann Alex Preibisch der am Keeper der Füchse scheiterte. In der fünften Minute war dann wieder Silo Martinovic im Mittelpunkt, der zwei Großchancen vereitelte. Auf der anderen Seite war es Franzreb, der es Silo gleichtat und zweimal stark zupackte. Das Spiel offen und mit viel Tempo, so dass in der 52. Minute Goldhelm Anders Eriksson über links durchging und zum 2:2-Ausgleich traf. Der Treffer war erneut ein Weckruf für die Steelers, die postwendend zur erneuten Führung trafen. Matt McKnight spielte auf Marcus Sommerfeld, der ein feines Auge bewies und Freddy Cabana in Szene setzte. Im Fallen traf dieser dann zum 3:2 nur 59 Sekunden später. Heikel wurde es dann 2:50 Minuten vor Ende, denn Tyler McNeely musste wegen eines hohen Stocks für zwei Minuten in die Kühlbox. Füchse-Coach Robert Hoffmann nahm direkt seine Auszeit und schwor seine Mannen auf das zweite Powerplay ein. Die erste Minute Überzahl war rum, da ging Max Franzreb zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Viel Druck der Sachsen, doch die Steelers hielten sehr gut dagegen und überstanden das Powerplay. Für die Entscheidung sorgte dann 17 Sekunden vor Schluss Matt McKnight, der fast von der eigenen Grundlinie ins leere Tor der Füchse traf. Der 23. Saisontreffer des Kanadiers war zeitgleich das letzte Steelers-Tor im Jahr 2017! Es blieb beim 4:2 für Bietigheim.

Wir wünschen an dieser Stelle allen Fans, Sponsoren und Unterstützern des Bietigheimer Eishockeys einen guten Rutsch ins neue Jahr und würden uns freuen, euch alle am 03.01.2018 zum ersten Heimspiel im neuen Jahr gegen den SC Riessersee begrüßen zu dürfen. 

von Patrick Jonza

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