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Starker Silo Martinovic führt sein Team zum 3:1-Sieg gegen gute Dresdner

Sonntag, 10.12.2017, Bietigheim Steelers - Dresdner Eislöwen
3:1
Eine Bank im Tor - Silo Martinovic

Aufgrund des berühmten schwäbischen Verkehrsaufkommens und durch eine kaputte Plexiglasscheibe beim Warmmachen, verzögerte sich das Topspiel der Dresdner Eislöwen gegen die Steelers um eine Stunde. Gästetrainer Franz Steer musste auf, Martin Davidek, Harrison Reed, Gustav Veisert und Petr Macholda verzichten. Steelers-Coach Kevin Gaudet standen René Schoofs und Justin Kelly nicht zur Verfügung – erstmals in dieser Saison war Freddy Cabana auf dem Spielbericht.

Am Tag der Vereine ging es vor den 3.937 Zuschauern gleich richtig zur Sache und die Hausherren hatten bereits nach 20 Sekunden Glück. Silo Martinovic lenkte einen Schuss der Dresdner mit seinem Helm gegen den Pfosten und verhinderte so einen frühen Rückstand seines Teams. Nach 90 Sekunden aber auch der Tabellenführer mit einem sehenswerten Angriff durch Alex Preibisch aber Marco Eisenhut im Dresdner Tor sicher. Bereits nach 139 Sekunden die erste Strafe wegen Spielverzögerung – Max Lukes musste in die Box. Die Steelers in Unterzahl geordnet und sicher, aber auch Silo Martinovic immer auf der Hut und zur Stelle. Das Spiel ging hin und her jedoch ohne zwingende Torchancen. In der 6. Spielminute die erste Strafe gegen die Gäste und Dominik Grafenthin musste wegen Haltens pausieren. In diesem Überzahlspiel kamen die Schwaben nicht in die Positionen und es gelang ihnen nicht, die Scheibe im Drittel der Sachsen zu halten. Nach etwas mehr als 10 Minuten die Hausherren erneut mit Glück als der Puck durch die Dresdner überraschend an den Pfosten abgefälscht wurde und im nächsten Versuch zeigte Silo seine Klasse und behauptete sicher das Spielgerät. Nach knapp 12 Spielminuten eine doppelte Strafe gegen die Gäste; Tadas Kumeliauskas musste wegen einem Bandencheck und sein Teamkollege Alexander Höller wegen einem Crosscheck in die Kühlbox. In dieser Situation wurde vergeblich versucht Tyler McNeely zu provozieren, welcher sich aber wegdrehte und hierauf nicht reagierte. Auch in doppelter Überzahl taten sich die Steelers schwer mit dem Spielaufbau und Silo Martinovic ruhig und mit einer überragenden Rettungsaktion, als Sebastian Zauner alleine vor ihm auftauchte. Als noch 5:02 Minuten zu spielen waren erneut eine Strafe gegen die Sachsen, da Steve Hanusch wegen einem Bandencheck vom Eis musste. Diesmal fand der Tabellenführer deutlich besser in die Aufstellung und die Scheibe von Tyler McNeely zu Matt McKnight. Dieser passt quer durch den Slot und Norman Hauner schoss nach 46 Sekunden Überzahlspiel zur 1:0-Führung ein. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.

Im Mittedrittel die Dresdner aktiver und die Steelers standen sicher in der Defensive. In dieser Phase drückten die Sachsen auf den Ausgleich, aber Silo Martinovic hielt mit einigen sehr guten Aktionen sein Tor sauber. Nach 38 gespielten Minuten beide Teams im Glück, als jeweils nur das Gestänge getroffen wurde. Kurz darauf wieder Silo Martinovic im Mittelpunkt und auf dem Posten, als Matt Siddal ihn prüfte. In der 30. Spielminute Matt McKnight hinter dem Tor der Eislöwen mit Übersicht und passte zu Freddy Cabana im Slot- dieser lies Marco Eisenhut keine Abwehrmöglichkeit und vollendete zum 2:0. Nur 65 Sekunden später traf Steve Hanusch und verkürzte zum 2:1. 37 Sekunden vor der zweiten Pause erhielt Eislöwe Nick Huard wegen Beinstellen eine kleine Strafe – es blieb bei der 2.1-Führung der Steelers.

Auch im Abschlussdrittel suchte der Tabellenvierte den Ausgleich, aber Silo sicher und souverän. Als Max Prommersberger wegen einem Crosscheck in der 44. Minute das Eis verlassen musste, die Ellentäler mit starkem Unterzahlspiel und die Sachsen konnten Silo Martinovic nicht überwinden – immer wieder war seine Fanghand in Weg oder er fuhr den Schoner zur Abwehr aus. 1:35 vor dem Ende nahm Franz Steer ein Timout und lies seinen Torhüter Marco Eisenhut für einen weiteren Feldspieler auf der Bank. Die sechs Dresdner drückten und 31 Sekunden vor dem Spielende ein Befreiungspass von Shawn Weller auf Alex Preibisch. Dieser brachte mühelos das Spielgerät im verwaisten Dresdner Tor zum Endstand von 3.1 unter.

Spieler des Abends wurde bei den Eislöwen Steve Hanusch und bei den Steelers Silo Martinovic.

Die Steelers kämpften und verteidigten in einem wichtigen Arbeitssieg auch im 12. Heimspiel die Festung Ellental - dies auch dank einem sehr starken Silo Martinovic im Bietigheimer Tor.

Am kommenden Sonntag kommt Kassel in die EgeTrans Arena - Spielbeginn gegen die Kassel Huskies ist um 17.00 Uhr.  

Bericht: Ralf Endres 

von Bietigheim Steelers

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