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Steelers siegen 5:3 und gehen in der Serie wieder in Führung

Sonntag, 18.03.2018, Bietigheim Steelers - Heilbronner Falken
5:3
War heute kaum zu stoppen - Alex Preibisch

Die Erwartungen an das Derby zwischen den Steelers und den Falken in den Viertelfinal-Playoffs wurden bislang voll erfüllt. Es wurde gefightet und beide Teams haben jeweils ihr Heimspiel knapp gewonnen, weshalb auch die Serie spannend bleibt. Die Steelers für das Spiel 3 gerüstet, haben am Sonntagabend ausreichend Wille und Kampf im Kessel zur erneuten Verteidigung der Festung Ellental und zur erfolgreichen Sicherung ihres Heimvorteils in der Serie.  

Vor den lautstarken 4333 Zuschauern begann die Partie zunächst mit einem kurzen Abtasten beider Mannschaften. Bereits nach 70 Sekunden musste Kodi Schwarz wegen Beinstellens für zwei Minuten zuschauen. Die Hausherren standen in Unterzahl sicher in der Box und gaben den Falken nur eine gute Abschlussmöglichkeit, welche aber von Ilya Sharipov souverän entschärft wurde. Wieder vollzählig erkämpfte sich Andrew McPherson in der Ecke die Scheibe und scheiterte nach einem guten Solo an Marcel Melichercik. Auf der Gegenseite wird es in der sechsten Minute im Torraum von Ilya Sharipov unübersichtlich und die Scheibe kommt irgendwie zu Justin Kirsch, der das Spielgerät nur noch ins leere Tor zur Führung der Falken einschieben musste. Die passende Antwort der Stählernen folgte nur 18 Sekunden später, als Freddy Cabana die Scheibe nach einem Schuss von Bastian Steingroß unhaltbar zum Ausgleich ins Falkentor abfälschte – nun brodelte es richtig in der Arena. Die Ellentäler nun weiter im Vormarsch und nach einem genialen Pass von Justin Kelly scheiterte Matt McKnight nur knapp am Falkengoalie. Der Druck der Hausherren weiterhin hoch und so vollendete Shawn Weller nach Vorarbeit von Benjamin Hüffner zur verdienten 2:1-Führung für seine Farben. Nach dieser Führung die Hausherren weiter auf den Ausbau der Führung bedacht und es brannte desöfteren lichterloh im Torraum der Falken. Marcel Melichercik behielt den Überblick, vereitelte die hochkarätigen Torchancen der Bietigheimer und kratzte zudem in allerhöchster Not die Scheibe vor Shawn Weller von der Linie. In einer großartigen Derby-Stimmung wurde auch das Spiel körperbetonter und es gab einige Strafen auf beiden Seiten, welche aber bis zur Drittelpause ohne Folgen blieben.

Im Mittelabschnitt scheiterten nach guten Aktionen Rob Brown und Max Prommersberger am sicheren Marcel Melichercik. Nach einem Crosscheck musste Rob Brown auf dem Sünderbänkchen Platz nehmen und nur 14. Sekunden später glich Tim Bernhardt zum 2:2 (25.) aus. Auch hier hatten die Stählernen die passende Antwort und Norman Hauner schickte Tyler McNeely zwei Minuten später auf die Reise, welcher eiskalt zum 3:2 vollendete, was den Hexenkessel noch mehr zum Brodeln brachte. Eine Minute später stockte den Steelers-Fans kurz der Atem, als Ilya Sharipov von Kevin Lavalle regelrecht abgeräumt wurde und nach Sichtung der Videoaufzeichnung, wie auch vom Schiedsrichter zuvor angezeigt, nicht auf ein Tor entschieden wurde. In einem temporeichen Spiel erspielten sich beide Teams gute Chancen und die Torhüter konnten sich nicht über mangelnde Arbeit beklagen. In der 34. Spielminute war es Justin Kelly, der aus spitzem Winkel den Falkengoalie überraschte und das Spielgerät über das kurze Eck ins Falkentor zur 4:2-Führung bugsierte. Nur einen Tag nach seinem Geburtstag machte er sich und den Steelers-Fans mit diesem wichtigen Tor ein grandioses Geschenk. Mit dem Zwischenstand von 4:2 ging es in die zweite Pause.

Im letzten Drittel die Spannung, das Tempo und auch die Stimmung in der EgeTrans Arena weiter auf hohem Niveau. Beide Seiten schenkten sich nichts und in dieser Phase die Unterländer mit Glück, als Jordan Heywood die Scheibe abfälschte und zum 3:4 (52.) verkürzte. Die Steelers sicher in der Defensive, mit weiterhin aggressivem Forechecking und mit guten Aktionen nach vorne. Als noch 1:47 Minuten auf der Uhr standen, musste Max Prommersberger wegen einem hohen Stock in die Box. Die Heilbronner drückten in Überzahl auf den Ausgleich, aber die Festung Ellental stand. Falkentrainer Gerhard Unterluggauer nahm 66 Sekunden vor Spielende seinen Torhüter für einen weiteren Spieler vom Eis. An der sicheren Defensive der Bietigheimer war für die Falken trotzdem kein Vorbeikommen und 50 Sekunden vor der Sirene beendete Alex Preibisch mit seinem Emptynet-Treffer zum Endstand von 5:3 die Heilbronner Ausgleichshoffnungen.

Am Dienstag geht es zu Spiel 4 für die Steelers wieder nach Heilbronn - Spielbeginn gegen die Falken ist um 20.00 Uhr.  

Bericht: Ralf Endres

von Bietigheim Steelers

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