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Steelers unterliegen in Ravensburg mit 2:5

Dienstag, 23.01.2018, Ravensburg Towerstars - Bietigheim Steelers
5:2
Heute gab es nicht viel zu sehen für die Steelers - vor allem keine Punkte

Am heutigen Dienstagabend läutete das Baden-Württemberg-Duell in Ravensburg die Topspieltage für die Steelers ein. Der Tabellenführer aus dem Ellental musste dabei auf Rob Brown, Tyler McNeely, Norman Hauner und Justin Kelly verzichten. Auch bei den Oberschwaben fehlten mit Mathieu Pompei, Ondrej Pozivil, Jakub Svoboda und Robin Just einige Leistungsträger. Im Tor des Tabellenführers stand heute wieder Sinisa Martinovic.

Beide Teams kamen vor den 2.498 Zuschauern mit sehr viel Schwung aus den Kabinen und die Keeper Silo Martinovic und Jonas Langmann standen direkt im Mittelpunkt. In der sechsten Minute ging Freddy Cabana über rechts durch und schoss aus spitzen Winkel auf das Tor. Im ersten Moment ein normaler Vorgang, im zweiten dann nicht, denn plötzlich jubelten die Steelers. Andrew McPherson stocherte die Scheibe durch die Schoner von Langmann zur vermeidlichen Führung, doch nach Studium des Videobeweises der Hauptschiedsrichter Bastian Haupt und Robert Paule zählte der Treffer nicht, da Langmann den Puck anscheinden „sicher“ hatte.  In der achten Minute verhängten die Unparteiischen eine Strafe wegen Haltens gegen Bastian Steingroß. In dieser Überzahl spielten die Hausherren zwar gefällig, doch Silo Martinovic passte zweimal gut auf. Ebenso verhielt es sich kurze Zeit später auf der anderen Seite bei Jonas Langmann, als die Ellentaler Powerplay spielen durften – es blieb beim 0:0. Dies änderte sich beinahe in der 16. Minute als Daniel Pfaffengut allein vor Silo am Pfosten scheiterte, die Steelers hier mit viel Glück. In den Schlussminuten hatten beide Teams die Führung auf der Kelle, doch gelingen wollte diese keinem, so dass es torlos in die erste Pause ging.

Im Mittelabschnitt gaben zunächst die Bietigheimer den Ton an, doch Jonas Langmann stand im Weg. In der 24. Minuten war es jedoch soweit. René Schoofs leitete auf Benjamin Zientek weiter, der mit viel Übersicht auf Shawn Weller passte, dieser schloss diesen schönen Angriff mit dem 1:0 ab. Doch die Freude unter den ca. 60 mitgereisten Fans dauerte lediglich 28 Sekunden, denn da hämmerte Adam Lapsansky den Puck unhaltbar zum Ausgleich in den Winkel! Eine aufregende 24. Spielminute und der erste Gegentreffer nach 134:23 Minuten ohne Gegentor. Vier Minuten später wurde Daniel Schwammberger bei seinem Alleingang von den Beinen geholt und es gab Penalty für Ravensburg. Doch wie Ilya Sharipov am Sonntag in Dresden, so blieb auch Silo heute der Sieger und es blieb beim Unentschieden. Sechs Minuten vor dem Ende des zweiten Abschnitts musste der Ravensburger Max Kolb wegen Haltens auf das Sünderbänkchen, doch auch die zweite Überzahl konnte nicht ausgenutzt werden. Als nur noch 2:27 Minuten auf der Uhr standen, tankte sich Brian Roloff durch die Defensive der Ellentaler und schob das Spielgerät mit der Rückhand zum 1:2 aus Sicht der Steelers ein. Auch diesmal fiel nur wenige Sekunden später ein Treffer – leider auf der falschen Seite, denn Adam Lapsansky traf 33 Sekunden später zum 1:3! Dies war zeitgleich der Zwischenstand nach 40 gespielten Minuten.

Die Bietigheimer kamen auch im Schlussabschnitt mit Elan aus der Kabine und hatten durch Matt McKnight gleich die Chance auf den Anschlusstreffer, doch wieder war Langmann Endstation. Drei Minuten später überließ es der Goldhelm dann Dominic Auger zu treffen. Matt McKnight passte zum Verteidiger und dieser traf unters Dach zum 2:3 – sein dritter Treffer in den letzten beiden Spielen. Kurz darauf verhinderte Jonas Langmann gegen Shawn Weller den Ausgleich. In der 46. Minute folgte das dritte Powerplay für den Tabellenführer, da Carter Proft in die Kühlbox musste. Doch auch in diesem wollte partout kein Treffer fallen, da die Towerstars auch geschickt verteidigten. Mitten in die Ausgleichsbemühungen der Ellenatler hinein gelang Carter Proft, nach einer sehenswerten Kombination, das 2:4 für Ravensburg. Und wie bereits im zweiten Drittel auch, folgte auf ein Tor der Hausherren der Doppelschlag. Arturs Kruminsch traf lediglich 40 Sekunden nach dem 2:4 zum 2:5. War dies die endgültige Entscheidung? Ja – war sie, denn am Ergebniss änderte sich in den verbleibenden neun Minuten nichts mehr.

Durch den Sieg des SC Riessersee ist der Vorsprung auf diese auf sieben Punkte geschmolzen, doch bereits am Freitag können die Steelers beim Spitzenspiel in Garmisch den alten 10-Punkte-Vorsprung zurückerobern! 

von Patrick Jonza

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