Keine Angst vorm bösen Wolf hatten die Cracks der Bietigheim Steelers beim Heimspiel am Sonntagabend. Gegen den Tabellenletzten schossen sich die Schwaben richtig warm und feierten am Ende mit dem 8:2 den höchsten Sieg in dieser Saison.
Schon der Beginn der Partie gab einen Ausblick auf den Rest der Partie. Bietigheim permanent in der Offensive und damit beschäftigt, sich gute Chancen zu erarbeiten. Wenig überraschend dann das 1:0 durch Andreas Geipel (5.), der von der blauen Linie abzog und den Puck erstmals im Freiburger Tor versenkte. Freiburg erst ab der zehnten Minute wirklich im Spiel, aber gleich erfolgreich. Bietigheims ehemaliger Stürmer Barry Noe nutzte die Überzahlsituation zum Ausgleich. Die Antwort der Steelers ließ aber nur 45 Sekunden auf sich warten. Erneut aus der Distanz netzte dieses Mal Dirk Wrobel mit einem satten Schlagschuss ein. Spätestens jetzt waren die Bietigheimer die Herren im Haus und gaben das Heft nicht mehr aus der Hand. Folglich auch das 3:1 durch Tommy Goebel, der nach einem Schuss von Mike Smazal den Puck förmlich ins Tor hinein arbeitete (20.).
Im Mittelabschnitt war dann „Schmidt-Time“ im Ellental. Der Kanadier schraubte den Spielstand mit zwei Treffern auf 5:1 hinauf. Zunächst schlenzte er den Puck unhaltbar ins Eck (25.) und keine fünf Minuten später schoss er den Puck nach herrlichem Pass von Tommy Goebel in den Winkel. Der US-Boy zog zuvor gleich zwei Freiburger Verteidiger auf sich und nutzte die Lücke für den Pass auf seinen Nebenmann.
Mit einem Vier-Tore-Vorsprung ging es also ins Schlussdrittel, in dem die Steelers zunächst ein Gegentor durch Jeff Corey (49.) hinnehmen mussten. Doch die erste Reihe der Schwaben hatte auch in diesem Spiel noch ihren Auftritt. Zunächst vernaschte Justin Kelly (52.) Freiburgs Schlussmann Christoph Mathis, ehe Alexander Serikow mit seinen beiden Last-Minute-Treffern (59./60.) den 8:2 Endstand markierte.
„Die Mannschaft hat nach dem Sieg gegen Heilbronn mentale Stärke bewiesen. Wir haben uns vorgenommen, die letzten Saisonspiele zu nutzen, um uns in Play-Off-Form zu bringen. Das ist uns am Freitag und heute sehr gut gelungen.“ lobte Christian Brittig seine Mannschaft nach der Partie.