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Drei Spiele in fünf Tagen

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Drei Spiele in fünf Tagen

Nach dem knappen Sieg gegen den Tabellenletzten ESV Kaufbeuren und der hohen Niederlage bei den Starbulls am Sonntag, empfangen die Steelers am Freitag in der EgeTrans Arena den Tabellenvorletzten EHC Freiburg. Zwei Tage später geht es zu den Ravensburg Towerstars, bevor man am 10.02.2026 den DEL-Absteiger Düsseldorf ein zweites Mal in Bietigheim begrüßt.  

Unser erster Gegner am kommenden Wochenende steht derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz der Liga. Aus 41 Spielen konnte der EHC Freiburg bisher nur 47 Punkte holen und hat ein negatives Torverhältnis. Nach schwankenden Leistungen kämpft das Team von Headcoach Juraj Faith derzeit um den Klassenerhalt.  

Die beiden Heimspiele der Saison in Freiburg konnte jeweils der EHC für sich entscheiden und die Steelers gewannen ihr Heimspiel gegen den EHC. Am vergangenen Wochenende konnte man einen Auswärtssieg  in Overtime bei den Blue Devils Weiden und einen Heimsieg gegen den EV Landshut einfahren. Das zeigt, wie eng es in der DEL 2 zugeht und dass man keinen Gegner unterschätzen darf.

Die Stärken der Freiburger liegen in ihrem Kampfgeist intensive Spiele und Spiele in Overtime doch noch für sich zu entscheiden. Das negative Torverhältnis deutet jedoch auf Defizite in der Defensive hin. Fabian Illestedt führt aktuell die Scorer-Liste des EHC mit 44 Punkten an. Der finnische Angreifer Eero Elo ist mit 20 Treffern der torgefährlichste Spieler der Freiburger.  Ein wichtiger Vorteil des EHC Freiburg ist die Kontinuität in der Mannschaft. Mehrere Schlüsselspieler wie Sebastian Streu und weitere Akteure haben ihre Verträge frühzeitig verlängert, was ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl schafft und taktische Stabilität im Teamgefüge. Freiburg hat mit Patrik Cerveny und seinem Backup Fabian Hegmann zwei verlässliche Torhüter zwischen den Pfosten.  Der EHC Freiburg wird es unseren Jungs also nicht leicht machen, da der Klassenerhalt an erster Stelle steht.

Das Spiel findet am Freitag, 06.02.2026 um 19.30 Uhr in der EgeTrans Arena statt. Tickets gibt es noch online oder an der Abendkasse. Lasst uns die Jungs gemeinsam anfeuern.

Am Sonntag geht es für die Ellentaler in den Süden von Baden-Württemberg nach Ravensburg zu den Towerstars. Diese haben derzeit drei Punkte mehr auf dem Konto als die Steelers und belegen Platz 4. Die bisherigen drei Duelle in dieser Saison konnten die Ravensburger für sich entscheiden. Die Ravensburger konnten am letzten Wochenende zwei Siege verbuchen. Die Towerstars haben einen erfahrenen und offensivstarken Kader mit dem sie bisher 19 Siege erringen konnten. Insgesamt hat der Cheftrainer Bohuslav Subr einen Kader mit einer guten Mischung aus Erfahrung, Scoringstärke und jungen Talenten, was den Towerstars erlaubt, über die gesamte Saison konkurrenzfähig zu bleiben. Zwischen den Pfosten glänzt Ilya Sharipov mit einer soliden Leistung.  

Die Towerstars gehören zu den torgefährlicheren Teams der DEL2: Spieler wie Mark Rassell und Robbie Czarnik hat Ravensburg zwei angreifende Führungsspieler, die regelmäßig in der Scoringliste weit oben stehen.Diese Offensive sorgt dafür, dass Ravensburg in den meisten Spielen Torgelegenheiten kreieren und Druck auf die gegnerischen Defensivreihen ausüben kann – ein entscheidender Erfolgsfaktor.  Die Defensive der Towerstars ist im Vergleich zu vielen anderen DEL2-Teams solide strukturiert: das Verteidigerkorsett um Eichinger, Sezemsky und Wieszinski ist erfahren genug, um gegnerischen Angriffen standzuhalten. Trotz ordentlicher Offensive haben die Towerstars zum aktuellen Zeitpunkt ein leicht negatives Torverhältnis (121:123) – ein Hinweis darauf, dass die Defensive in manchen Spielen nicht vollends stabil stand oder im Torabschluss zu viele Chancen zugelassen wurden.  

Während das Team im Großen und Ganzen gut positioniert ist, fehlt manchmal die Konstanz über 60 Minuten, was in engen Spielen zu Punktverlusten führt – sei es durch späte Gegentore oder durch ungenutzte Chancen. Dieses Manko zeigt sich besonders gegenüber Top-Gegnern der Liga.  

Das Spiel findet am Sonntag, 08.01.2026 um 18.30 Uhr in der CHG Arena in Ravensburg statt.

Bereits am Dienstag, 10.02.2026 kommt es dann zum nächsten Heimspiel gegen den DEL-Absteiger Düsseldorf gegen den man die bisherigen beiden Spiele gewinnen konnte. Nach der enttäuschenden Saison 2024/25, die in der PENNY DEL mit dem letzten Tabellenplatz und dem damit verbundenen Abstieg endete, startete die Düsseldorfer EG in eine neue sportliche Ära in der DEL2. Der Abstieg bedeutete einen radikalen Umbruch – sportlich, personell und organisatorisch – und viele Fans sahen die Saison 2025/26 als Neuaufbauprojekt für den traditionsreichen achtmaligen deutschen Meister. Nach dem Abstieg vollzog die DEG eine größere personelle Neuausrichtung. Geschäftsführer und sportliche Leitung wurden neu besetzt, um frische Impulse zu setzen. Das Management bestand im Saisonverlauf aus Rick Amann und Andreas Niederberger in Führungsrollen.  

Ursprünglich übernahm Rich Chernomaz als Trainer das sportliche Kommando – ein Coach mit Erfolgen in beiden deutschen Ligen. Später, im Dezember 2025, wurde Harry Lange als neuer Cheftrainer präsentiert, nachdem Chernomaz in die Position des Sportdirektors wechselte. Die DEG bemühte sich, ein konkurrenzfähiges Team zusammenzustellen, auch wenn etliche klassische DEL-Spieler den Klub nach dem Abstieg verließen. Ein früher und vorzeigbarer Transfer war der Wechsel von Kevin Orendorz aus der DEL2, der als erfahrener Stürmer verpflichtet wurde. Im Verlauf der Saison gab es weitere Spielerbewegungen.

Die DEG startete mit einem Auswärtssieg in Rosenheim (5:4 nach Verlängerung), was ein positives erstes Signal setzte. Es folgten weitere enge Spiele, darunter ein knapper 4:3-Erfolg bei Freiburg und einige knappe Niederlagen im Saisonverlauf. Über die Hauptrunde hinweg zeigte das Team wechselhafte Leistungen, viele Spiele endeten knapp oder mit knappen Torabständen. Die beiden bisherigen Spiele gegen die DEG konnten die Steelers eindeutig gewinnen. Am vergangenen Wochenende verloren die Düsseldorfer ihr Heimspiel und gewannen auswärts. Momentan liegen die Düsseldorfer auf Platz 8 mit 59 Punkten.

Das zeigt insgesamt eine stabile, aber nicht dominierende Leistung im Liga-Umfeld – insbesondere nach dem Umbruch und dem Abstieg. Die Saison 2025/26 der Düsseldorfer EG in der DEL2 ist geprägt von: einem Neuanfang nach dem Abstieg, mit Umstrukturierungen im Management und Trainerteam; Kaderumbau und gezielten Transfers, um in der Liga konkurrenzfähig zu bleiben; wechselhaften Leistungen und einer soliden Tabellenposition im Mittelfeld, mit Chancen auf die Playoff-Phase; traditionsreichen Derbys und hoher Fanbindung trotz der zweiten Liga. Insgesamt präsentiert sich die DEG als gut etablierter DEL2-Club, der sich nach dem Abstieg neu sortiert hat und den Blick sowohl auf sportlichen Erfolg als auch eine nachhaltige Zukunft richtet.

Das Spiel gegen die DEG findet am 10.02.2026 um 19.30 Uhr in der EgeTrans Arena statt. Tickets gibt es noch online oder an der Abendkasse. Erscheint zahlreich um die Jungs zum dritten Sieg gegen den DEL-Absteiger anzufeuern.