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Steelers entführen zwei Punkte aus der Lausitz
Spielbericht /
Am 31. Spieltag, dem ersten im Jahr 2026, mussten die Bietigheimer Jungs die weite Reise nach Weißwasser zu den Lausitzer Füchsen antreten. Erst am 21.12.2025 hatten die Steelers in der heimischen EgeTrans Arena gegen die Füchse 5:3 gewonnen. Das erste Spiel in Weißwasser hatten die Füchse knapp mit 4:3 gewonnen. Nach dem fulminanten 6:1 Sieg in Kaufbeuren im letzten Spiel des Jahres 2025 wollten die Steelers nochmals auswärts nachlegen. 2745 Zuschauer sahen ein größtenteils ausgeglichenes Spiel der beiden Mannschaften, welches Bietigheim in Overtime für sich entscheiden konnten.
Marek Racuk und Mick Hochreither fielen krankheitsbedingt aus, dafür kamen Tyler McNeely, Filip Reisnecker und Olafr Schmidt zurück ins Team. Im Tor startete Florian Mnich.
Das erste Drittel startete wenig spektakulär. Den ersten Abschluss hatten die Lausitzer Füchse durch Charlie Jahnke. Florian Mnich reagierte wie gewohnt souverän. Nach der Niederlage am vor zwei Wochen hatte die Mannschaft aus Weißwasser ihre Spielweise verändert. Gegen die stärkste Offensive der Liga, standen die Füchse sicher in der Abwehr. Die erste Chance für die Ellentaler hatte Pawel Dronia. Nach 10 Minuten führten die Lausitzer die Schussstatistik eindeutig mit 7:1 an. Auch die Bullyquote der Füchse war wesentlich besser als die der Steelers. Eine große Druckphase der Bietigheimer konnten die Lausitzer unbeschadet überstehen und so ging die bis dahin sehr faire Partie torlos in die erste Drittelpause.
Das mittlere Drittel startete sehr gut für die Jungs aus Bietigheim, das Tor zum 0:1 von Tim Schüle wurde allerdings nach Ansicht des Videomaterials wegen Torraum Abseits aberkannt. Vor dem Tor von Anthony Morrone war zeitweise sehr viel Verkehr, da die Partie für die Ellentaler wesentlich besser als im ersten Drittel lief. Die Zuordnung in der Abwehr der Lausitzer stimmte teilweise nicht, dies hatten die Bietigheimer besser im Griff. Aber wie so oft kam es dann doch in der 27. Minute zur Führung der Hausherren durch John Broda, der das Zuspiel von Tom Knobloch zum 1:0 im Bietigheimer Tor unterbrachte. Danach gab es die erste Strafe des Spiels gegen den Bietigheimer Tim Schüle. Die Jungs aus Weißwasser hatten zwar zwei hochkarätige Chancen im Powerplay, welche aber von den Steelers abgewehrt werden konnten. Kurz vor Ende des 2. Drittels glich Benedikt Jiranek durch ein Zuspiel von Joshua Rust verdient zum 1:1 aus. Auch in die zweite Drittelpause ging es somit mit einem Unentschieden.
Das letzte Drittel begann genauso ausgeglichen, wie es die zwei Drittel davor auch waren. Kleinigkeiten mussten nun über Sieg und Niederlage entscheiden. Eine gute Break-away-Chance für Weißwasser konnte Florin Mnich im Tor der Steelers abwehren. Nun waren die besseren Möglichkeiten auf Seiten der Lausitzer Füchse. Im Verlauf des Spiels rettete zweimal die Maske von Anthony Morrone für die Füchse. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit kam es zu einer weiteren heißen Situation vor dem Lausitzer Tor, die der Goalie gerade noch parieren konnte und so seine Mannschaft in die Overtime rettete.
In der Overtime legten die Steelers wie die Feuerwehr los und waren den Gastgebern überlegen. So kam es dann bereits in der zweiten Minute der Overtime zum 1:2 Endstand durch Brett Kemp, der eine Vorlage von Pawel Dronia und Mike Fischer im Tor von Weißwasser unterbrachte. Somit nehmen die Jungs aus Bietigheim nach einem hart umkämpften Spiel heute völlig verdient zwei Punkte mit nach Hause.
Bereits am Sonntag um 16 Uhr empfangen die Ellentaler vor ausverkauftem Haus in der EgeTrans Arena den Tabellenzweiten EC Kassel Huskies. Wir weisen darauf hin, dass es weder online noch an der Abendkasse Karten gibt und bedanken uns jetzt schon bei den zahlreichen Fans, die unsere Mannschaft hoffentlich zum Sieg peitschen werden.
Foto: Thomas Heide