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Steven Raabe verstärkt die Steelers
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Vom amtierenden Meister aus Krefeld wechselt der 24-jährige Steven Raabe ins Ellental. Trotz seines jungen Alters konnte der Verteidiger bereits viel Erfahrung in den höchsten deutschen Spielklassen sammeln. In der vergangenen Spielzeit gewann der 1,77 Meter große und rund 77 Kilogramm schwere Linksschütze mit den Krefeld Pinguinen die Meisterschaft der DEL2. In 35 Hauptrundenspielen erzielte er ein Tor und bereitete zehn weitere Treffer vor.
Der gebürtige Salzgitteraner wurde im Nachwuchs der Grizzlys Wolfsburg ausgebildet. Dort entwickelte sich Steven früh zu einem der talentiertesten deutschen Verteidiger seines Jahrgangs und schaffte bereits als 17-Jähriger den Sprung in die PENNY DEL. Für die Grizzlys absolvierte er insgesamt 78 DEL-Spiele und sammelte parallel per Förderlizenz wichtige Spielpraxis in der Oberliga Nord – zunächst bei den Hannover Indians und ab der Saison 2021/22 bei den Hannover Scorpions.
Besonders bei den Scorpions machte Steven offensiv auf sich aufmerksam. In der Saison 2022/23 erzielte er starke 33 Punkte in 46 Hauptrundenspielen und steuerte weitere fünf Punkte in den Playoffs bei. Auch in der darauffolgenden Spielzeit bestätigte er seine Qualitäten mit 34 Punkten aus 40 Partien.
2024 wechselte Steven zu den Krefeld Pinguinen in die DEL2 und entwickelte sich dort schnell zu einem festen Bestandteil der Defensive. In seiner ersten Saison 2024/25 sammelte er 21 Punkte in 50 Hauptrundenspielen und überzeugte zusätzlich mit vier Punkten in den Playoffs. Besonders bemerkenswert war dabei seine starke Plus-Minus-Bilanz von +28.
Insgesamt absolvierte Steven in zwei Spielzeiten 97 Partien für die Seidenstädter und kam dabei auf 36 Punkte. Gekrönt wurde seine Zeit in Krefeld vor wenigen Wochen mit dem Gewinn der DEL2-Meisterschaft.
Auch international sammelte der Verteidiger bereits Erfahrung. Steven lief mehrfach für die deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften auf und nahm sowohl an einer U18- als auch an einer U20-Weltmeisterschaft teil.
Steven über seinen Wechsel nach Bietigheim: „Als klar war, dass ich nicht in Krefeld bleiben werde, habe ich meinem Berater gesagt, dass die Steelers ganz oben auf meiner Wunschliste stehen. Der Standort ist groß und wichtig für das deutsche Eishockey. Außerdem habe ich mit vielen Leuten gesprochen, die mir ausnahmslos zu einem Wechsel nach Bietigheim geraten haben. Die Stadt ist schön, die Arena top, das Umfeld supernett und die Fans der Steelers sind leidenschaftlich.“
Mit einem Augenzwinkern ergänzte Steven: „Auch die Wohnungen hier sind super.“ Weiter führte er aus: „Ich stand zudem in engem Austausch mit Mike Fischer und Maxi Söll, mit denen ich bereits in Krefeld zusammengespielt habe. Beide haben mir das alles ebenfalls bestätigt.“
Nicht nur auf dem Eis konnte Steven die Steelers bereits hautnah erleben – auch den Oberliga-Aufstieg seines neuen Clubs verfolgte er live vor Ort: „Ich habe den Aufstieg der Steelers in Hannover live miterlebt und war beeindruckt. In der vergangenen Saison habe ich den Weg der Steelers dann noch genauer verfolgt, weil der Club, wie bereits erwähnt, ganz oben auf meiner Liste stand. Dass das Interesse am Ende beidseitig war, hat mich umso mehr gefreut und dann ging alles relativ schnell.“
Mit Blick auf seine neue Aufgabe ergänzt er: „Ich freue mich riesig darauf, mit meiner Erfahrung und meiner Spielfreude dabei zu helfen, das Team besser zu machen und gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen. Außerdem freue ich mich darauf, alte Gesichter wiederzusehen und einfach Spaß am Hockey zu haben. Ich bin mir sicher, dass Bietigheim der perfekte Standort für die Kombination aus Lebensqualität und erfolgreichem Hockey ist. Ich freue mich sehr darauf.“
Auch wir freuen uns, dass Steven künftig das Steelers-Trikot tragen wird, und wünschen ihm neben viel Erfolg vor allem eine verletzungsfreie Zeit im Ellental.
Foto von Jan-Philipp Burmann / City-Press GmbH Bildagentur