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Trotz starker Leistung keine Punkte gegen den Tabellenführer

Spielbericht /

Trotz starker Leistung keine Punkte gegen den Tabellenführer
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vs.
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Die Hauptrunde der Saison 2025/26 geht auf die Zielgerade. Der SCB ist zur Freude der Fans und natürlich des gesamten Vereins deutlich über dem formulierten Ziel – kein Play-Down-Platz am Ende der Regular Season. Am 39. Spieltag kommt es zum Spitzenspiel der DEL2: Tabellenvierter (SCB) gegen den Tabellenführer (KEV). Obwohl die Ausfallliste in unseren Reihen immer noch lang ist (Zientek, Kemp, Schüle, Dostie), entspannte sich die Personalsituation leicht. Cole Fonstad meldete sich zurück aufs Eis. In den bisherigen Spielen konnten wir gegen das Top-Team in zwei Spielen vier Punkte an die Enz holen.

Der Beginn der Partie war durch vorsichtiges Abtasten geprägt. Die erste gefährliche Situation kreierten die Steelers mit einem Distanzschuss von der blauen Linie (4:27), gefolgt von einem genialen Pass auf Cole Fonstad, der noch leicht bedrängt aus kurzer Distanz den Puck abfeuerte. Der Schuss war zu zentral, und Felix Bick im Kasten der Krefelder konnte mit der Brust abwehren. Unsere Jungs waren jetzt im Spiel und erspielten sich ein leichtes Übergewicht. Überraschend fiel das Tor aber auf der anderen Seite. Einen Distanzschuss von Oliver Mebus konnte Olafr Schmidt nur prallen lassen, und Mark Zengerle staubte zum 0:1 ab (7:07). Jetzt nutzten die Pinguine das Momentum und setzten den Kasten unserer Jungs unter Druck. Mit einer genialen Parade konnte unser Goalie im Eins-gegen-eins-Duell (8:45) den knappen Rückstand halten. Ein leichter Scheibenverlust an der eigenen blauen Linie, während die Stürmer in der Vorwärtsbewegung waren, brachte unsere Gäste in eine Zwei-auf-eins-Situation, die Jonathan Matsumoto eiskalt zum 0:2 nutzte. Die durchweg stark besetzten Angriffsreihen der Jungs vom Niederrhein machten den Unterschied in diesem Eröffnungsdrittel.

Der SCB kam mit viel Schwung aus der Kabine und belohnte sich prompt. Filip Reisnecker schoss den Anschlusstreffer zum 1:2 (20:58). Der Ausgleich lag in den folgenden Minuten in der Luft und brachte die Halle zum Beben. Die Grün-Weiß-Blauen ließen nicht nach und machten weiter Druck. Joshua Rust stocherte mit langem Stock den Puck an Felix Bick vorbei und letztendlich über die Linie zum 2:2-Ausgleich. Dronia mit einem Schuss von der blauen Linie, konstante Arbeit vor dem gegnerischen Tor und ein schönes Solo von Bastian Eckl wurden nicht belohnt. Bei einem Überzahlspiel wurde der Druck zusätzlich erhöht, leider auch ohne zählbaren Erfolg. Wie so häufig im Sport fiel das Tor auf der anderen Seite. In Unterzahl wurden unsere Jungs mit einer schnellen Kombination ausgespielt, und Philip Gogulla konnte zum 2:3 für die Pinguine vollenden (38:01). Das Ende des Drittels war sehr ereignisreich. Cole Fonstad scheiterte knapp am Goalie (39:25). Weitere Hochkaräter reihten sich im Sekundentakt auf beiden Seiten aneinander. Die Formel „kurze Bank beim SCB und bockstarkes Mitteldrittel“ hatte auch in diesem Spiel Bestand – leider nicht so effektiv wie in den letzten beiden Partien.

Die 3.745 Zuschauer sahen auch im Schlussdrittel ein schnelles Tor (41:00), dieses Mal für die in Gelb spielenden Krefelder. Goldhelm Max Newton drosch den Puck von der blauen Linie Richtung Tor. Philip Gogulla hielt seine Kelle rein und fälschte unhaltbar zum 2:4 ab. Auf der anderen Seite lief Jack Dugan allein auf den Goalie zu. Felix Bick durchschaute die Finte und konnte die Chance entschärfen. Der SCB gab sich nicht geschlagen und wurde mit einem sehenswerten Tor von Filip Reisnecker belohnt. Im Fallen hämmerte er den Puck aus halblinker Position ins rechte obere Toreck (47:36). Mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag verkürzte er auf 3:4. Die Ellentäler setzten jetzt alles auf Offensive und hatten hinten mit Olafr Schmidt und dem nötigen Quäntchen Glück den richtigen Rückhalt. Unsere Offensive nahm das Tor der Gäste unter Dauerbeschuss, scheiterte aber mehrfach äußerst knapp. Crunchtime – 90 Sekunden vor dem Ende, Bietigheim mit sechs Feldspielern – die Halle bebt. Krefeld erobert den Puck, und Mathew Santos entscheidet mit dem Empty-Net-Treffer zum 3:5 das Spiel zugunsten der Krefeld Pinguine.

Trotz der Niederlage werden die Steelers mit viel Beifall von den Fans verabschiedet. Die Leistung und die Stimmung waren diesem Spitzenspiel würdig.

Am Freitag, den 30.01., geht es mit einem Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren weiter (Anspiel 19:30 Uhr). Wer dabei sein will, sollte sich beeilen: Es gibt nahezu nur noch Stehplätze. Das nächste Auswärtsspiel ist am Sonntag, den 01.02., bei den Starbulls Rosenheim. Eröffnungsbully ist um 17:00 Uhr – wie immer live auf „sporteurope.tv“.


Videos zu diesem Spiel

25.01.2026 - Highlights - Bietigheim Steelers vs. Krefeld Pinguine
Bietigheim Steelers - Krefeld Pinguine
Highlights
25.01.2026 - Pressekonferenz - Bietigheim Steelers vs. Krefeld Pinguine
Bietigheim Steelers - Krefeld Pinguine
Pressekonferenz