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Auftakt! Die Steelers starten in die neue Saison
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Am Freitag reisen die Steelers zum Saisonauftakt nach Regensburg, am Sonntag folgt die Heimpremiere gegen die Lausitzer Füchse. Zwei völlig unterschiedliche Gegner, zwei völlig unterschiedliche Geschichten, ein gemeinsamer Nenner: beide Teams haben ihren Kader kräftig umgebaut und wollen von Beginn an zeigen, wo sie stehen.
Mit dem Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg endet die Vorbereitung und die neue Saison beginnt gleich mit einem echten Prüfstein. Regensburg und Bietigheim standen in der vergangenen Hauptrunde direkt nebeneinander in der Tabelle, die Steelers auf Platz fünf, die Eisbären auf Platz sechs, beide sicher in den Playoffs. Während Regensburg im Viertelfinale an Rosenheim scheiterte, kämpfte sich Bietigheim über sieben Spiele gegen Ravensburg bis ins Halbfinale. Unter Headcoach und Sportlichem Leiter Peter Flache hat sich in Regensburg einiges verändert, der Kader wirkt jünger, schneller und in der Offensive breiter aufgestellt. Oskar Autio soll die Lücke schließen, die Jonas Neffin mit seinem Wechsel zu den Eisbären Berlin hinterlassen hat, während sich der junge Finn Becker über die Iserlohner Förderlizenz weiterentwickeln soll. In der Abwehr sorgen Pascal Zerressen und Guillaume Naud für Routine, beide ehemalige Steeler, ergänzt durch Patrick Demetz und den 19-jährigen Nachwuchsnationalspieler Max Bleicher. Auch im Angriff trifft Bietigheim auf ein bekanntes Gesicht: Norman Hauner, der aus Hannover an die Donau wechselte, feierte in seiner Zeit bei den Steelers gleich zwei DEL2-Meisterschaften und bringt nun als 34-Jähriger genau diese Erfahrung für Regensburg mit. Tyler Ward wechselte ausgerechnet vom Rivalen Weiden nach Regensburg, und Yannic Bauer kehrt nach seiner Zeit in Leipzig zu seiner früheren Station zurück. Mit Corey Trivino, Taylor Vause, Samuel Payeur, Constantin Ontl und Kevin Slezak verfügen die Eisbären über mehrere Reihen mit offensivem Potenzial. Im letzten Test setzte sich Regensburg mit 3:2 gegen die Black Wings Linz durch. Die Steelers wissen also genau, was sie erwartet: ein Gegner mit Tempo, frischen Ideen und einigen alten Bekannten auf dem Eis.
Am Sonntag steht dann das erste Heimspiel der Saison an, wenn die Lausitzer Füchse aus Weißwasser in die EgeTrans-Arena kommen. Die Gäste beendeten die vergangene Hauptrunde auf Platz sieben und schieden im Viertelfinale mit 2:4 gegen die Kassel Huskies aus. Wie in Regensburg wurde auch in der Lausitz kräftig umgebaut, der Kader trägt unter Headcoach Christof Kreutzer, Co-Trainer André Mücke und Torwarttrainer František Gistr deutlich neue Handschrift. Bekannte Namen wie Clark Breitkreuz, Georgiy Saakyan, Connor Hannon, Lane Scheidl und Alexander Dosch bleiben, drumherum wurde die Mannschaft aber fast komplett erneuert. Neu dazugekommen sind unter anderem Torhüter Henning Kunze sowie die Verteidiger Brett Humberstone, Samuel Schindler, Alex Brännstam und Lenny Elwing. Im Sturm verstärken Jacob Schmidt-Svejstrup, David Rundqvist, Clemens Sager und Bryan Lemos das Team. Im Gegenzug verließen mit Kyle Havlena, Lennard Nieleck, Charlie Jahnke und Eric Valentin einige Leistungsträger die Lausitz, Tom Knobloch wechselte ligaintern weiter. Mit 30 Spielern im Kader, darunter mehrere Förderlizenzspieler der Eisbären Berlin, ist Weißwasser zahlenmäßig üppig aufgestellt. Die Vorbereitung verlief durchwachsen, vier Siege gegen Halle, Bad Nauheim, Katowice und Crimmitschau standen drei Niederlagen gegen Dresden, Berlin und erneut Crimmitschau gegenüber.
Zwei Mannschaften im Umbruch bei beiden Gegnern, jede Menge offene Fragen und der Auftakt, der zeigt, wo die Steelers in dieser Saison stehen. Eröffnungsbully in Bietigheim ist am Sonntag um 17 Uhr.