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Steelers verspielen 2:0 Führung

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Steelers verspielen 2:0 Führung
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Am fünften Spieltag reisten die Steelers nach Dresden in das schöne Elbflorenz. Durch die Sperre von Jack Dugan rutschte Mai Crnkic in die erste Sturmreihe. Im Tor gab es den obligatorischen Wechsel auf Keanu Salmik. Als vierter Kontingentspieler rückte Marek Racuk wieder in den Kader. In der vierten Angriffsformation gab es den Wechsel von Luca Franzese auf Max Ziergiebel. Als erster Schiedsrichter stand mit Bastian Steingross ein bekanntes Gesicht auf dem Eis.

Die Steelers erwischten einen guten Start und man merkte ihnen die lange Busfahrt nicht an. Die Eislöwen konnten den Anfangsdruck gut verteidigen und kamen ab der fünften Minute selbst zu Abschlüssen, die Keanu Salmik alle entschärfen konnte. Erstes Powerplay (7:31) für den SCB. Die Steelers taten sich schwer, in die Aufstellung zu kommen, und hatte lediglich zwei Abschlüsse auf das Gehäuse der Sachsen. Im Folgenden machten die Defensivreihen einen guten Job und ließen auf beiden Seiten wenige Torraumszenen zu. Das erste Drittel war zäh, zerfahren und es gab viele Stockfehler auf beiden Seiten. Die Zuschauer stellten sich schon auf die Drittelpause ein, als es zum zweiten Mal für unsere Jungs in die Überzahl (18:01) ging. Dieses Mal stand die Powerplay-Formation von der ersten Sekunde. Nolan Ritchie spielte einen punktgenauen Pass direkt auf den Schläger von Steven Raabe. Dieser zog von der blauen Linie mit einem Schuss unter die Querlatte ab (18:34) und erzielte das 1:0 für unsere Farben.

Zu Beginn des Mitteldrittels scheiterte Mike Fischer knapp am gegnerischen Goalie. Sein Rückhandschuss rutschte durch die Schoner, hatte aber nicht mehr genug Speed, um über die Torlinie zu gehen. Kurz danach kam es zum ersten Unterzahlspiel gegen die Steelers. Die Sachsen kamen schnell in die Aufstellung und nahmen Keanu Salmik unter Beschuss. Mit vereinten Kräften wurde die brenzlige Situation überstanden. Jetzt waren die Dresdner im Spiel und kreierten eine drei- bis vierminütige Druckphase, in der es mehrfach lichterloh vor dem Gehäuse der Ellentäler brannte. In der Befreiung aus der Abwehrschlacht hatte Alexander Preibisch eine doppelte Schusschance zum Ausbau der Führung. Marvin Berbner im Gehäuse der Hausherren hielt seine Farben mit einem Monstersave im Spiel. Die technischen Fehler wurden minimiert und es kam zu einem offenen Schlagabtausch auf beiden Seiten. Ein perfekter Pass an die blaue Linie von Schüle auf Fonstad lässt die komplette Abwehr ins Leere laufen. Der erste Schussversuch kann vom Goalie pariert werden, den Abpraller kann David Cerny (35:09) ohne Mühe zum 2:0 ins Tor schieben. Ein Unterzahlspiel 90 Sekunden vor Ende bleibt ohne Torerfolg, weil Keanu Salmik hervorragend pariert.

Die kurze Unterzahl zu Beginn des Schlussdrittels bleibt ohne Folgen. Im weiteren Verlauf bleiben Überzahlspiele für den SCB ungenutzt. Dafür schlagen die Dresdner in Überzahl zu (47:25) und verkürzen auf 1:2. Nach dem Motto: „Wenn du nicht weißt, wohin mit dem Puck, dann schieße aufs Tor“, schlenzt Rian McCinnon den Puck von der blauen Linie Richtung Tor. Der Schuss fliegt an Freund und Feind vorbei und landet überraschend im Tor. Die Steelers ziehen zu viele Strafen und kassieren in der folgenden Unterzahl den Ausgleich. Adam Helewka wird auf der linken Abwehrseite nicht angegriffen, zieht Richtung Tor und vollendet zum 2:2. Der Ausgleich zeigt einen deutlichen Wirkungstreffer bei unseren Jungs. Die Eislöwen bleiben am Drücker und drehen das Spiel innerhalb von sechs Minuten. Ein Distanzschuss von Bruno Riedl senkt sich, bei verdeckter Sicht für Keanu Salmik, ins Netz und bringt die Führung für Sachsen. Der SCB ist nach dem Rückstand von der Rolle, steht sich in Überzahl gegenseitig im Weg, kassiert beinahe ein Unterzahltor und macht, zu allem Überfluss, einen Wechselfehler. Damit ist die Möglichkeit genommen, mit einem sechsten Feldspieler den Ausgleich zu erzielen. Zu viele Strafzeiten im letzten Drittel verhindern den ersten Auswärtssieg in der jungen Saison.

Am Sonntag, 04.10.26, kommen die Kassel Huskies ins Ellental. Spielbeginn gegen den letztjährigen Halbfinalgegner ist um 17:00 Uhr. Am Freitag, 09.10.26, um 19:30 Uhr gibt es das nächste Heimspiel in der Ege-Trans-Arena. Gegner sind die Roten Teufel aus Bad Nauheim.

Foto: DEL2 / Julia Peter