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Tim Bender wird ein Steeler
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Vom Vizemeister aus Kassel wechselt der 31-jährige Verteidiger Tim Bender ins Ellental. Der gebürtige Mannheimer verbrachte die letzten beiden Spielzeiten bei den Kassel Huskies, für die er in der abgelaufenen Saison in 34 Spielen 17 Punkte erzielte. Der 1,80 m große und ca. 82 kg schwere Linksschütze bringt zudem die Erfahrung aus 460 Spielen in der PENNY DEL mit, in denen ihm 34 Tore und 112 Assists gelangen.
Ausgebildet wurde Tim im Nachwuchs der Jungadler, bei denen er zum Juniorennationalspieler reifte. Seine Entwicklung blieb auch den Scouts von Red Bull München nicht verborgen, die ihn zur Saison 2013/14 verpflichteten. Nach elf Spielen im Oberhaus zog es Tim nach Kanada, wo er bei den London Knights in der Ontario Hockey League (OHL), einer der besten Nachwuchsligen der Welt, weitere Erfahrungen sammeln konnte. In der darauffolgenden Saison kehrte er nach München zurück und pendelte zwischen DEL und DEL2 beim SC Riessersee. Ab der Saison 2015/16 spielte Tim durchgehend in der DEL – für Schwenningen, Nürnberg (mit acht Einsätzen für Ravensburg) und Iserlohn. In diesen neun Jahren absolvierte er zudem zehn Spiele für die deutsche Nationalmannschaft. Nach zwei Jahren bei den Huskies in der DEL2, in denen er insgesamt 49 Punkte in 91 Spielen sammelte, führt ihn sein Weg nun nach Bietigheim.
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Was waren die Gründe, dich für die Steelers zu entscheiden?
Tim Bender: Meine ganze Familie kommt aus Mannheim, was ja nur etwa eine Stunde entfernt ist. Es ist ein großer Vorteil, dass wir mit den Kindern zu den Großeltern fahren können und sie uns auch besuchen kommen. Sportlich gesehen ist Bietigheim ein renommierter Standort im deutschen Eishockey und hat bereits vieles erlebt. Man hat in der vergangenen Saison gesehen, dass in der Mannschaft viel Potenzial steckt. Und ich möchte hier meinen Beitrag dazu leisten, dass auch die neue Saison erfolgreich wird.
Welche Eindrücke konntest du von den Steelers in der Hauptrunde und vor allem in den Playoffs sammeln?
Tim Bender: Ich glaube, jeder hat diese kuriose Saison der Steelers verfolgt. Am Anfang abgeschlagen Letzter, und am Ende hat man fast den Einzug ins Finale geschafft. Mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu: Wenn in Kassel nicht ein brutaler Verteidiger mit der Nummer 55 gespielt hätte, hätte es vielleicht auch geklappt. In der Mannschaft steckt ein enormer Kampfgeist. Die Stimmung in der Arena war überragend, was natürlich ebenfalls ein Grund für meinen Wechsel war.
Was sind deine Ziele mit den Steelers?
Tim Bender: Es kommt natürlich auch immer ein Stück weit darauf an, wie die Mannschaft zusammengestellt wird. Aber grundsätzlich ist das Ziel immer, die Playoffs zu erreichen und dort so weit wie möglich zu kommen.
Lieber Tim, danke für deine Zeit. Wir wünschen dir bereits jetzt viel Erfolg in Bietigheim und vor allem eine verletzungsfreie Zeit.
Unser Kader (Stand 03.05.2026):
Abwehr: Tim Bender, Tim Schüle, Maximilian Söll, Arne Uplegger
Sturm: David Cerny, Jack Dugan, Bastian Eckl, Mike Fischer, Cole Fonstad, Alexander Preibisch, Marek Racuk
Foto: DEL2 / Jan Diekmann