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Unglücklicher Start in die neue Saison

Spielbericht /

Unglücklicher Start in die neue Saison
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vs.
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Das Warten hat ein Ende – endlich wieder DEL 2.

Zum ersten Spiel der Saison mussten die Steelers heute nach Regensburg zu den Eisbären fahren.

Vor dem Spiel zeigte sich der neue Trainer der Steelers Tim Kehler zufrieden, wie sein Team derzeit dastehe. Die Bietigheimer haben 14 Neuzugänge und einen neuen Trainer. Tim Kehler konnte auf sein komplettes Line-up zurückgreifen, da alle Spieler fit waren. Nolan Ritchie war heute aufgrund der Kontingentregel nicht mit dabei.

Der Trainer der heutigen Gastgeber Peter Flache musste ebenso aufgrund der Kontingentregel auf Tyler Wards verzichten. Als Saisonziel der Eisbären gab Peter Flache an, man wolle viel rotieren, schnell spielen, jeden Gegner ärgern und von Spiel zu Spiel schauen.

Die 3973 Zuschauer in der Donau-Arena in Regensburg sahen heute trotz des klaren Ergebnisses ein ausgeglichenes Spiel.

Das erste Bully ging an die Jungs aus dem Ellental. Gleich in der ersten Minute hatten die Gäste zwei große Chancen. Beide Mannschaften agierten von Anfang an mit Zug zum Tor und sorgten so für einen munteren Beginn. Nach fünf Minuten machten auch die Gastgeber Druck und kamen in der 8. Minute zu einer guten Chance, aber Felix Noack im Tor der Steelers stoppte den Puck mit der Fanghand. Sofort im Anschluss kam es nochmals zu einer Chance für die Eisbären, die jedoch wieder vom Bietigheimer Goalie abgewehrt wurde. Im Gegenzug hatten die Schwaben eine riesige Möglichkeit, da Oskar Autio außerhalb seines Kastens war; konnten diese aber nicht nutzen. Die Steelers versuchten die Regensburger unter Druck zu setzen, so dass diese nicht aus ihrer Hälfte kamen. Die erste Strafe gab es in der 12. Minute für die Nr. 15 der Steelers, Dominik Klein, wegen einem Stockschlag. Das Powerplay konnten die Eisbären aber nicht für sich nutzen. Nach dem Powerplay gab es auf beiden Seiten viele Ungenauigkeiten. Beide Mannschaften spielten mit einer hohen Geschwindigkeit rauf und runter und waren gleichauf, nur das erste Tor fehlte. Kurz vor Ende des ersten Drittels hatten die Ellentaler nochmals eine hochkarätige Chance, welche aber von Oskar Autio im Tor der Regensburger abgewehrt wurde. 43 Sekunden vor Schluss kamen die Steelers zu ihrem ersten Powerplay. Das erste unterhaltsame Drittel endete torlos 0:0.

Das zweite Drittel begann mit dem Powerplay für die Gäste. In der 21. Minute konnte David Cerny nach einer Vorlage von Marek Racuk und Jack Dugan seine Mannschaft 0:1 in Führung bringen. Das mussten die Eisbären erstmal verkraften und sich wieder sammeln. In den ersten Minuten des zweiten Drittels hatten die Bietigheimer die Oberhand und wollten das zweite Tor nachlegen, konnten aber eine top Möglichkeit nicht nutzen. Im zweiten Powerplay für die Gastgeber bereiteten Jeremy Bracco und Cody Haiskonen mit einer super herausgespielten Möglichkeit das 1:1 vor, welches Corey Trivino in der 26. Minute vollendete. Nun war die Partie wieder ausgeglichen, es gab Chancen auf beiden Seiten, denn Regensburg hatte sich durch den Ausgleich wieder gefangen. Beide Teams schenkten sich zu diesem Zeitpunkt nichts. Es ging wieder hin und her und die Jungs aus Bietigheim kamen wieder einmal brandgefährlich vor das Tor der Eisbären. In der 36. Minute erzielte Nick Mähler nach einem Assist von Oskar Autio und nach einem sensationellen Solo über das gesamte Eis, den Führungstreffer zum 2:1. Weder Alexander Preibisch noch Felix Noack hatten eine Chance dies zu verhindern. Das Mitteldrittel endete mit dem dritten Powerplay für die Gastgeber und deren Führung von 2:1.

Im letzten Drittel konnte Norman Hauner in der 43. Minute nach einer Vorlage von Pepino Langmeier und Corey Trivino auf 3:1 für die Eisbären erhöhen. Die Regensburger wurden nun stärker und die Steelers liefen einem Rückstand hinterher. Zwei Minuten vor Schluss nahm Tim Kehler seinen Torwart raus und versuchte damit noch zum Anschlusstor zu kommen. Dies führte jedoch nicht zum Ziel, sondern 13 Sekunden vor Schluss gab es das Empty net Tor durch Corey Trivino.  

Insgesamt sahen die Zuschauer ein recht ausgeglichenes Spiel mit 33 zu 29 Torschüssen zugunsten der Gastgeber.

Für die Steelers heißt es nun Konzentration auf das erste Heimspiel der Saison gegen die Lausitzer Füchse um 17 Uhr in der EgeTrans Arena. Ihr seid alle herzlich willkommen.

Foto:  DEL2 / Melanie Feldmeier