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Zeit für Punkte
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Drei Niederlagen in Folge sind für die Steelers genau drei zu viel. Zeit also, die Pleitenserie zu beenden und das am besten gleich zweimal, denn am Wochenende warten zwei Gegner, die gegensätzlicher kaum sein könnten: Freiburg im Tabellenkeller und Regensburg als Tabellenzweiter, der selbst gerade eine Siegesserie am Laufen hat.
Am Freitag um 19.30 Uhr gastieren die Steelers beim EHC Freiburg. Der Tabellenzwölfte trifft dabei auf den Tabellendreizehnten, beide stehen nach zwölf Spieltagen bei 13 Punkten und verloren zuletzt mit 3:5. Wer in der Echte Helden Arena gewinnt, setzt sich vom Playdown-Bereich ab, der Verlierer bleibt mittendrin. Die Wölfe sind schwach in die Saison gestartet und stellen mit 27:37 Toren den zweitschwächsten Angriff der Liga, vor eigenem Publikum gab es erst zwei Siege aus sechs Spielen. Zuletzt ging es aber bergauf, denn Top-Stürmer Fabian Ilestedt fehlte lange verletzt. Seit seiner Rückkehr klappt es auch mit dem Toreschießen wieder besser und aus den drei Spielen mit ihm holten die Wölfe zwei Siege. Zwischen den Pfosten gibt es außerdem eine kleine Geschichte mit Seitenwechsel: Olafr Schmidt, der bei den Wölfen bislang meist im Tor stand, hütete noch in der vergangenen Saison das Bietigheimer Gehäuse. Umgekehrt wurde Keanu Salmik in Freiburg geboren, durchlief die Nachwuchsteams des EHC und stand bereits für die erste Mannschaft der Wölfe auf dem Eis, ehe er zu den Steelers kam.
Am Sonntag um 17 Uhr (Tickets hier) kommen dann die Eisbären Regensburg in die EgeTrans Arena und hier geht es gegen eine Mannschaft, die gerade genau das macht, was die Steelers vorhaben: Sieges-Serien starten. Regensburg hat 24 Punkte aus zwölf Spielen gesammelt und liegt damit elf Zähler vor Bietigheim. Dabei lief der Herbst zwischendurch holprig, denn auf vier Siege aus den ersten fünf Partien folgten vier Niederlagen, darunter ein 2:3 nach Verlängerung gegen Freiburg und ein 1:4 zu Hause gegen Weißwasser. Seitdem hat die Mannschaft von Peter Flache dreimal gewonnen und mit dem 4:0 gegen die DEG ein Ausrufezeichen gesetzt, denn damit endete deren Rekord-Siegesserie zum Saisonstart. Das Torverhältnis von 41:30 spricht eine klare Sprache und besonders in der Fremde fühlen sich die Eisbären wohl: vier Siege aus sechs Auswärtsspielen, im Schnitt 3,5 eigene Tore pro Partie. Hinten steht Regensburg mit 2,5 Gegentoren pro Spiel klar unter dem Ligaschnitt von 3,1, im Tor vorwiegend der Finne Oskar Autio. Vorne ist Topscorer Donát Péter der Mann, den es zu stoppen gilt, er wurde sogar in die ungarische Nationalmannschaft eingeladen.
Auch einige bekannte Gesichter laufen für die Eisbären auf. Pascal Zerressen stand für die Steelers auf dem Eis, Guillaume Naud trug ebenfalls das Steelers-Trikot und Norman Hauner spielte fast sechs Jahre in Bietigheim und feierte zwei Meisterschaften.
Für die Steelers dürfte am Sonntag entscheidend sein, ob sie die stabile Defensive der Eisbären knacken. Gelingt schon am Freitag in Freiburg die Wende, kommen sie mit Rückenwind nach Hause. Die Steelers freuen sich in Freiburg auf mitgereiste Fans im Gästeblock und am Sonntag, 1. November, auf zahlreiche Unterstützung um 17 Uhr in der EgeTrans Arena.